FAZ plus ArtikelBeierlorzer bei Mainz 05

Der Zauber des Neuanfangs

EIN KOMMENTAR Von Daniel Meuren
Aktualisiert am 24.11.2019
 - 22:07
Ein strahlender Beierlorzer: In Rheinhessen macht das Leben wohl mehr Spaß als im Rheinland.
Es könnte die uneitle Art sein, die Achim Beierlorzer zum richtigen Mainzer Trainer macht. Er unterscheidet sich darin kaum von Sandro Schwarz. Und dennoch eben genug, um für neuen Schwung zu sorgen.

Achim Beierlorzer hat in dieser Woche gar nicht so viel anders gemacht als sein Vorgänger Sandro Schwarz. Jean-Paul Boetius, einer der besten Mainzer beim 5:1-Sieg in Hoffenheim, sagte sogar, dass im Training nichts anders gelaufen sei als schon vor dem Trainerwechsel. Dennoch lief das Spiel in Hoffenheim so gänzlich anders, als die Mainzer Partien in den Vorwochen.

Der Effekt eines neuen Trainers ist immer wieder eine Wundertüte, die man nicht wirklich erklären kann. Statistisch ist erwiesen, dass Trainerwechsel gar nicht so oft positive Folgen mit sich bringen, wie es aufgrund der aufregender erzählten Erfolgsgeschichten im Vergleich zu den missratenen Versuchen naheliegt. Im Fall von Beierlorzer war der Zauber des Neuanfangs begründet im Mut, eben nicht alles über den Haufen zu werfen, was Vorgänger Schwarz erarbeitet hatte. Stattdessen lobte der 52 Jahre alte Trainer nach dem Sieg nochmals sehr betont seinen Vorgänger, mit dem er in dieser Woche länger telefoniert hatte, und brachte Respekt vor dessen Arbeit zum Ausdruck.

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Quelle: F.A.Z.
Daniel  Meuren - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Daniel Meuren
Redakteur in der Rhein-Main-Zeitung.
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