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Neuer Sporthilfe-Chef

Wieder ein Wasserballspieler

Aktualisiert am 21.02.2020
 - 17:03
Neuer Chef der Deutschen Sporthilfe: Thomas Berlemann
Nach 14 Jahren an der Spitze der Deutschen Sporthilfe gibt Michael Ilgner die Führung der Stiftung ab. Ihm folgt der frühere Telekom-Manager Thomas Berlemann. Beide haben etwas gemeinsam.

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe setzt auf Kontinuität: Neuer Vorstandsvorsitzender wird der frühere Telekom-Manager Thomas Berlemann, ein ehemaliger Wasserballspieler. Das teilte die Sporthilfe am Freitag mit. Die Vergangenheit als Spitzensportler teilt der neue hauptamtliche Chef mit seinem Vorgänger. Auch Michael Ilgner spielte in der Wasserball-Nationalmannschaft. Er wechselt nach 14 Jahren an der Spitze der Sporthilfe, die er stark modernisierte, zur Deutschen Bank in die Position des Personalvorstands.

Berlemann, der für Rote Erde Hamm und den Düsseldorfer Schwimmclub in der Bundesliga spielte, bringt Erfahrung als einst von der Sporthilfe geförderter Athlet und als Manager mit in sein neues Amt. Sein Netzwerk in der für die Stiftung so wichtigen deutschen Wirtschaft gilt als ausgeprägt. Er arbeitet für Mannesmann, Otto, AOL und zuletzt bei Webhelp.

Auch Sporthilfe-Funktionären ist er kein Unbekannter. Während seiner zehnjährigen Tätigkeit für die Telekom, zuletzt als geschäftsführendes Vorstandsmitglied von T-Mobile Netherlands, war der 56 Jahre alte Berlemann für den Nationalen Förderer Telekom von 2011 bis 2014 Mitglied im Aufsichtsrat der Sporthilfe. Er tritt seine neue Stelle zum 1. April 2020 an.

Die Sporthilfe nutzt den Führungswechsel laut eigener Darstellung „zu einer strategischen Vorstandserweiterung“. Neben der Berufung von Berlemann habe der Aufsichtsrat die Verlängerung des Vorstandsmandats des 51 Jahre alten Oliver Rau und die Berufung von Thomas Gutekunst (37) in den künftig dreiköpfigen Vorstand beschlossen. Berlemann, heißt es in der Wasserballszene, sei ein zupackender Spieler gewesen, kein Hüne, ein drahtiger Typ mit der Fähigkeit, aus dem Rückraum zu steuern: als Spielmacher.

Quelle: F.A.Z.
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