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FAZ plus ArtikelBVB ohne Fans nach Hoffenheim

Die Rückkehr der Kollektivstrafe

Von Daniel Theweleit
 - 17:06
Wahrhaft keine Geistesgrößen, die Verfasser dieses Schmäh-Plakats in der BVB-Kurve.

Die Angehörigen von Borussia Dortmund erleben wunderbare Tage des Fußballglücks. Nicht nur, dass Eintracht Frankfurt und Paris St. Germain geschlagen wurden, das Team hat womöglich auch noch eine begrüßenswerte Stiländerung vollzogen. Der modifizierte, robustere und effizientere Fußball, den die Mannschaft mit Emre Can und Erling Haaland spielt, schürt neue Träume von großen Titeln.

An diesem Donnerstag präsentierte der Klub dann auch noch ein neues, lukrativeres Vermarktungsmodell für die Werbeaufschrift auf den Trikots. Von der kommenden Saison an wird sich der alte Sponsor Evonik nur noch bei internationalen Partien auf den Shirts präsentieren, in der Bundesliga ziert künftig das Logo des Telekommunikationskonzerns 1&1 die Trikots. Die Einnahmen für den Verkauf der Trikotwerberechte sollen sich angeblich von 20 Millionen Euro auf 40 Millionen verdoppeln.

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Sportgericht widerruft BVB-Bewährung bei Hopp

Borussia Dortmund wird für das Fehlverhalten seiner Fans bei Auswärtsspielen in Hoffenheim zur Kasse gebeten und muss die kommenden beiden Partien bei der TSG ohne eigene Fans bestreiten. Diese Entscheidung des Sportgerichts des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) teilte der Verband am Freitag mit. Das Sportgericht widerrief damit im Fall um Beleidigungen gegen Mäzen Dietmar Hopp das Urteil der ausgesprochenen Bewährungsstrafe vom 2. November 2018 und verhängte zudem eine Geldstrafe von 50.000 Euro gegen den Verein. Die Borussia hat bereits zugestimmt.

In Medienberichten war zuvor von einer Dreijahressperre die Rede. Der Widerruf sei „unausweichlich“, urteilte Hans E. Lorenz als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts. „Das heutige Urteil ist aber keine Abkehr von der in den letzten Jahren praktizierten Linie, unsportliches Verhalten von Zuschauern mit Geldstrafen zu ahnden. Der Zuschauerausschluss bleibt eine Option für schwerwiegende Ausnahmefälle, in denen eine Geldstrafe unangemessen wäre“, fügte Lorenz erklärend an.

BVB-Fans hatten Hopp beim Gastspiel im Dezember 2019 zum wiederholten Male mit Plakaten, Spruchbändern und Gesängen beleidigt. Für die Mindereinnahmen durch die nicht verkauften Gästetickets muss Borussia Dortmund die TSG Hoffenheim in den kommenden beiden Spielzeiten zudem entschädigen, wie es vom DFB hieß. (dpa)

Quelle: F.A.Z.
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