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FAZ plus ArtikelAffäre um Staats-Doping

Plötzlich gibt es ein Hintertürchen für Russland

Von Evi Simeoni
 - 06:36

Der Serbe Nenad Lalović, seit Februar Exekutivmitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat in der vergangenen Woche ein aufschlussreiches Interview gegeben. Dort bietet er eine Patentlösung an, wie Russlands Konflikt mit dem Leichtathletik-Weltverband IAAF, der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada und dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) gelöst werden könnte. Nach der Vorstellung des ranghohen Olympiers muss Russland nämlich zum Wohle des Anti-Doping-Kampfes wieder zur Vollmitgliedschaft im internationalen Sport verholfen werden. Und er hat auch einen Vorschlag, wie man die Forderung umgehen könnte, dass dazu Russland das Staats-Doping, das im Bericht des kanadischen Rechtsprofessors Richard McLaren belegt wird, zugibt.

Um das Patt verstehen zu können, in dem sich die Parteien befinden, muss man zurückschauen. Nach den Winterspielen von Pyeongchang hat das IOC selbst zwar einen Schlussstrich unter die Affäre um das russische Doping-Vertuschungssystem gezogen, ohne dass es ein Eingeständnis oder gar Reue eingefordert hätte. Doch IAAF, Wada und IPC legen strengere Maßstäbe an als die konzilianten Olympier. Unter den aktuellen Vorgaben ist eine Rückkehr Russlands in diesen Bereichen blockiert.

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Quelle: F.A.Z.
Evi Simeoni
Sportredakteurin.
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