Präsidentensuche beim DOSB

Mängel als Chance

Von Michael Reinsch, Berlin
21.09.2021
, 15:59
Noch DOSB-Präsident: Alfons Hörmann
Der nächste Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes soll sich nicht lange mit den Schwächen des alten Präsidiums auseinandersetzen. Es gehe nicht um eine Abrechnung.
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Ein Signal des Aufbruchs soll die Wahl der neuen Präsidentin oder des neuen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 4. Dezember werden. Mit dieser Formulierung machte am Dienstag Jörg Ammon, Präsident des Bayerischen Landessportverbandes und Mitglied der Findungskommission unter Leitung des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff, deutlich, dass die umfassende Liste der Defizite des Verbandes nicht zu einer Abrechnung mit dem bisherigen Präsidium führen, sondern konstruktiv genutzt werden solle.

Basketball-Präsident Ingo Weiss interpretierte den Umstand, dass das neue Präsidium zunächst nur für ein Jahr gewählt werden wird und sich schon im Dezember 2022 zur Wiederwahl stellen muss, als Vorteil. Im Prozess des Wandels könne es sich so Unterstützung holen.

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Spätestens am 14. November soll die Kandidatin oder der Kandidat für das Präsidentenamt vorgestellt werden. Bereits am 23. Oktober sollen Beschlüsse und Satzungsänderungen vorbereitet werden. Mitgliedsorganisationen fordern eine Betonung von Autonomie und Einheit des Sports sowie eine Verpflichtung auf Nachhaltigkeit.

Quelle: F.A.Z.
Michael Reinsch - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Michael Reinsch
Korrespondent für Sport in Berlin.
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