FAZ plus ArtikelBerliner Zentrum der Macht

Sport ins Kanzleramt!

Von Michael Reinsch, Berlin
08.04.2021
, 15:14
Ministerien fördern die Arbeit der 90.000 Vereine. Aber die Pandemie zeigt, dass die Bewegungskultur im Zweifel Verhandlungsmasse bleibt, falls sie nicht zur Chefsache wird.

Nach der Wahl im September, wenn die Ressorts neu zu geschnitten und vergeben werden, soll der Sport näher ans Zentrum der Macht rücken. „Der Sport ist oft Verhandlungsmasse bei den Koalitionsverhandlungen; mal geht er an Inneres, mal an Kultur, mal an Schule und Bildung, an Familie und Jugend“, sagt Thomas Härtel.

„All dies kann man vernünftig begründen. Aber der Sport wird dabei zu wenig ressortübergreifend beachtet.“ Härtel spricht als Präsident des Landessportbundes Berlin für seine Stadt. Doch am selben Tag, an dem Berlin sein Abgeordnetenhaus wählt und damit den Regierenden Bürgermeister oder die erste Regierende Bürgermeisterin, wählt Deutschland seinen zwanzigsten Bundestag und damit den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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Michael Reinsch - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Michael Reinsch
Korrespondent für Sport in Berlin.
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