FAZ plus ArtikelTour de France

Wieso die Dänen den Radsport lieben

Von Alex Westhoff, Kopenhagen
04.07.2022
, 12:00
Kurs Richtung Calais: Von diesem Dienstag geht die Hatz in Frankreich weiter.
Die Dänen stehen zu Zehntausenden Spalier. Sie rollen dem Tour-Tross einen eindrucksvollen Klangteppich aus und rühren den Mitfavoriten Jonas Vingegaard zu Tränen. Woher kommt die Liebe zum Zweirad?
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Magnus Cort Nielsen, so viel dürfte feststehen, wird noch als Großvater im Lehnstuhl von diesen Tagen im Sommer 2022 erzählen. Wie er Anfang Juli in einem rot-weiß gepunkteten Trikot auf heimischen Straßen in die Pedalen trat, aber die Anstrengung, ja nicht einmal den Wind spürte. Den Schmerz in den Beinen übertrumpften die Endorphine, ausgelöst von dem Klangteppich, den seine begeisterten Landsleute für ihn ausrollten und den er lächelnd befuhr.

Drei Tage, bei allen drei in Dänemark ausgetragenen Auftaktetappen, also 398 von 3350 Kilometern dieser Tour de France, standen die jubelnden Massen im Spalier auf beiden Straßenseiten. Sie kamen so zahlreich, dass wohl jeder Zweite des 5,8-Millionen-Volks persönlich zu diesem 398 Kilometer langen Straßenfests beitrug. Und sie standen so dicht, dass selbst der Wind nicht zum Peloton durchkam.

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