Achtelfinals bei den US Open

Ende des Laufs von Gojowczyk

06.09.2021
, 04:27
Peter Gojowczyk steht in seinem Achtelfinale auf dem Platz in New York.
Nach Angelique Kerber scheidet auch Peter Gojowczyk in New York aus. Der Münchner war eine positive Überraschung des Turniers gewesen.

Bitter enttäuscht ist Peter Gojowczyk vom Platz geschlichen, nachdem er den nächsten Paukenschlag bei den US Open verpasste. Der Qualifikant unterlag trotz großen Kampfes dem spanischen Toptalent Carlos Alcaraz 7:5, 1:6, 7:5, 2:6, 0:6 und verpasste in New York seinen ersten Viertelfinaleinzug bei einem Major.

Bis in dieser Woche hatte der 32 Jahre alte Münchner noch nie die zweite Runde bei einem der vier größten Turniere überstanden. Und so kann Gojowczyk trotz der Achtelfinal-Niederlage vom Sonntagabend (Ortszeit) die Heimreise mit einem Lächeln antreten.

Alcaraz hatte mit Gojowczyks Power-Tennis lange Probleme und war doch nicht kleinzukriegen. Der Spanier hatte in der Runde zuvor für eine Sensation gegen Topstar Stefanos Tsitsipas gesorgt und schaltete nun auch den Weltranglisten-141. aus.

Weitere Achtelfinals

An diesem Montag haben Deutschlands Nummer eins Alexander Zverev und der Kölner Oscar Otte gegen die starken Italiener Jannik Sinner und Matteo Berrettini noch die Chance, den Sprung ins Viertelfinale zu schaffen.

„Gegen Sinner wird es definitiv eine Herausforderung sein“, sagte Zverev, der nach Olympiagold in New York seinen ersten Grand-Slam-Titel anpeilt. Auch Otte, der wie Gojowczyk als Qualifikant in New York gestartet war, bleibt mutig: „Ich rechne mir auf jeden Fall meine Chancen aus.“

Ebenfalls geendet bei den US Open ist Angelique Kerbers Traum vom vierten Grand-Slam-Triumph. Die Turniersiegerin von 2016 verlor gegen die 18 Jahre alte Kanadierin Leylah Fernandez mit 6:4, 6:7 (5:7), 2:6.

Die Linkshänderin aus Montreal hatte in der dritten Runde schon völlig überraschend Titelverteidigerin Naomi Osaka aus Japan ausgeschaltet und riss nun Kerber den Sieg vor einem aufgekratzten Publikum noch aus den Händen. Die deutsche Nummer eins hatte auf einen längeren Aufenthalt gehofft. „Ich habe alles gegeben, was ich habe“, sagte Kerber: „Sie hat eines der besten Matches ihrer Karriere gemacht und es waren zwei, drei Punkte, die den Unterschied gemacht haben.“

Quelle: sid
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