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Alpine Kombination

Wendige Wendy schreibt WM-Geschichte

 - 13:00
Womöglich die letzte Weltmeisterin ihres Fachs: Wendy Holdenerzur Bildergalerie

Die Schweizer Skirennläuferin Wendy Holdener hat ihren Titel in der alpinen Kombination erfolgreich verteidigt und ist die voraussichtlich letzte Kombinations-Weltmeisterin der WM-Geschichte. Die 25-Jährige setzte sich im schwedischen Are nach der verkürzten Abfahrt und einem Slalomlauf in einer Gesamtzeit von 2:02,13 Minuten hauchdünn mit 0,03 Sekunden vor Petra Vlhová aus der Slowakei durch. Bronze ging an Ragnhild Mowinckel aus Norwegen (0,45), die wiederum ganze vier Hunderstel Sekunden vor Abfahrts-Siegerin Ramona Siebenhofer (Österreich) ins Ziel nahm.

Die einzige deutsche Starterin Meike Pfister (Krumbach/5,75) kam mit einem Rückstand von 5,75 Sekunden nur auf Rang 22. „Ein bisschen enttäuscht bin ich schon mit meiner Slalom-Performance, ich habe mir nach dem Training mehr vorgestellt. Aber es war ein cooles Rennen“, sagte sie in der ARD. Schon nach der Abfahrt, die sie als 18. beendete, war sie nicht ganz zufrieden. „Ich habe oben gleich mal recht viel Zeit verloren, unten war es glaube ich ganz in Ordnung.“ Für die 23-Jährige sind es die ersten Weltmeisterschaften ihrer Karriere

Speed-Spezialistin Ramona Siebenhofer hatte in der Abfahrt in 1:12,71 Minuten die Bestzeit vorgelegt, dachte aber nicht, dass es für eine Medaille reichen könnte. „Ob ich genug Slalomtore habe, um ganz vorne mitzumischen, wage ich zu bezweifeln", sagte sie. Auf den Plätzen zwei und drei nach dem ersten Durchgang waren Abfahrtsweltmeisterin Ilka Štuhec aus Slowenien (+0,01 Sekunden) sowie die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (+0,06) gefolgt. Technikerin Holdener lag nach der ersten Teildisziplin noch auf Platz fünf.

Topfavoritin Mikaela Shiffrin aus den Vereinigten Staaten hatte auf einen Start verzichtet, um sich für die Rennen im Riesenslalom und Slalom zu schonen. Ihre Teamkollegin Lindsey Vonn nutzte die Kombi-Abfahrt als Training für ihr letztes Rennen am Sonntag (12.30 Uhr) in der Königsdisziplin und fuhr aufrecht ins Ziel. „Das war solide“, meinte sie in der ARD. Im Slalom trat Vonn nicht mehr an: „Ich genieße jetzt die Zeit mit meiner Familie, dann bin ich bereit für Sonntag.“

Weil die Abfahrt wegen Schneefalls leicht verkürzt werden musste, waren die Torlauf-Spezialistinnen wie Holdener und Vlhova gegenüber den Speedfahrerinnen im Vorteil. Der Deutsche Skiverband (DSV) hat die Entwicklung in der Kombination zuletzt nicht mehr vorangetrieben, weil bislang alles darauf hindeutete, dass der alpine Zweikampf am 13. Februar vom Council des Ski-Weltverbandes (Fis) abgeschafft wird. „Es ist gut möglich, dass der Fis-Vorstand entscheiden wird, dass es bei Weltmeisterschaften keine Kombination mehr geben wird – bei Olympia schon“, sagte Fis-Präsident Gian Franco Kasper am Freitag der ARD.

Quelle: ad./sid/dpa
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