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Kim Kalicki im Weltcup

Bob Wiesbaden I

Von Achim Dreis, Wiesbaden
Aktualisiert am 20.02.2020
 - 20:33
Neues deutsches Bob-Team: Kim Kalicki (l) und Vanessa Mark
Kim Kalicki war eine vielversprechende Leichtathletin, ehe sie sich zum ersten Mal als Bobpilotin versucht hatte. Nun sorgt sie im Weltcup für Furore.

Die Namen der hügeligen Erhebungen rund um die hessische Landeshauptstadt lassen mit etwas gutem Willen auf Wintersport schließen: Eiserne Hand, Kalte Herberge, Hohe Wurzel. Doch angesichts niedriger Höhen des Taunuskamms und relativ hoher Temperaturen sind Bobbahnen und Rodeln keine Sportarten, mit denen Kinder des 21. Jahrhunderts rund um den 50. Breitengrad noch in ihrem sportlichen Alltag konfrontiert werden.

Umso erstaunlicher, dass bei der ersten Weltcup-Station der Bobfahrer auf der Olympiabahn von 1980 in Lake Placid an diesem Wochenende „Bob Wiesbaden I“ seine Premiere geben wird. Die 1997 geborene Kim Kalicki von der TuS Eintracht Wiesbaden steuert das Gefährt, Klubkameradin Vanessa Mark ist fürs kraftvolle Anschieben, unten fürs notwendige Bremsen und zwischendurch fürs stromlinienförmige Ducken zuständig.

Kim Kalicki freut sich riesig auf die Herausforderung, gleichwohl bekennt sie, etwas aufgeregt zu sein. Doch die 22-Jährige, die der Sportfördergruppe der hessischen Polizei angehört, ist bislang so zielstrebig ihren Weg gefahren, dass ihr auch ein gutes Debüt in Lake Placid zuzutrauen ist – nominell übrigens als Bob Deutschland III.

Kim Kalicki war eine vielversprechende Leichtathletin, 2013 noch süddeutsche Jugend-Meisterin über 100 Meter, ehe sie sich 2014 zum ersten Mal als Bobpilotin versucht hatte. Schon 2016 wurde sie WM-Zweite der Juniorinnen im Zweierbob, 2017 sogar U-23-Weltmeisterin. Dieser Coup gelang ihr auf ihrer Heimbahn, der Wiesbaden nächstgelegenen Bobbahn, auf der sie meistens trainiert und deren Ortsmarke ein klares Signal gibt, um was es geht: Winterberg.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Dreis, Achim
Achim Dreis
Sportredakteur.
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