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Zweierbob der Frauen

Stürze überschatten WM-Auftakt

Aktualisiert am 21.02.2020
 - 17:55
Kopfüber ins Ziel: Laura Nolte und Ann Christin Strack.zur Bildergalerie
Am ersten Tag der Bob-WM kommen zahlreiche Frauen-Teams ins Schlingern oder gar zu Fall. Sportlich überzeugen gleich drei deutsche Pilotinnen, allen voran Kim Kalicki.

Der Auftakt der Bob-Weltmeisterschaft wurde am Freitag von schweren Stürzen im Zweierbob der Frauen überschattet. Neben der deutsche Pilotin Laura Nolte stürzten auf der schwierigen Bahn im Erzgebirge auch beide Bobs aus Italien sowie das Duo aus Rumänien.

Nolte kam offenbar glimpflich davon, wie der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) mitteilte. Die Pilotin vom RSC Winterberg war im zweiten Lauf kopfüber über die Ziellinie gerutscht. Auch ihre Anschieberin Ann-Christin Strack trug offenbar nur einige Schmerzen an der Schulter davon. Bundestrainer René Spies bescheinigte am Freitagabend die physische Unversehrtheit von Nolte. Der 46-Jährige wird Nolte aber in den abschließenden Läufen am Samstag (15.30 und 17.00 Uhr/ARD) nicht an den Start schicken.

Schwerer hatte es zuvor die Italienerin Tania Vicenzino und die Rumänin Andreea Grecu erwischt. Beide verloren schon im ersten Lauf die Kontrolle über den Zweierbob, wurden an der Bahn behandelt und anschließend mit dem Krankenwagen abtransportiert. Im Krankenhaus konnten jedoch schwerere Verletzungen ausgeschlossen werden. Das teilte der italienische Bobverband am Abend mit.

Drei deutsche Bobs auf Kurs

Sportlich dominierte die amerikanische Pilotin Kaillie Humphries den ersten Wettkampftag. Die zweimalige Olympiasiegerin führt nach zwei von vier Läufen das Feld an. Dahinter haben sich gleich drei deutsche Bobs plaziert: Kim Kalicki aus Wiesbaden liegt mit Anschieberin Kira Lipperheide überraschend auf Rang zwei. Nur gut zwei Zehntelsekunden trennen die Junioren-Weltmeisterin von Humphries. „Die Bahn steht top, besser kann es eigentlich nicht laufen“, sagte Kalicki, warnt aber vor den beiden abschließenden Rennen: „Hier kann in jedem Lauf etwas passieren. Das hat man heute gesehen.“

Mit bereits mehr als einer halben Sekunde Rückstand folgt vor der Entscheidung am Samstag Stephanie Schneider (Oberbärenburg) mit Leonie Fiebig auf Platz drei. „Der Start war super und bis Kurve neun lief alles gut. Danach lief es nicht mehr“, sagte die Lokalmatadorin.

Vierte mit einer weiteren Zehntelsekunde Abstand ist Olympiasiegerin Mariama Jamanka mit Annika Drazek. „Ich habe mich nach dem ersten Lauf geärgert, der zweite war besser, aber der obere Teil hat immer noch nicht gepasst“, sagte die Titelverteidigerin vom BRC Thüringen.

Altenberg gilt neben Whistler/Kanada und Lake Placid/Vereinigte Staaten als schnellste und schwierigste Bobbahn der Welt. Schon im Training zu den WM-Läufen hatte es zahlreiche Stürze gegeben.

Quelle: ad./sid/dpa
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