FAZ plus ArtikelAuktionshäuser im Netz

Echte Kunst fürs Wohnzimmer

Von Petra Kirchhoff
Aktualisiert am 19.10.2020
 - 09:59
Jedes Eckchen belegt: Im Kunst- und Auktionshaus Döbritz läuft gerade die Vorbesichtigung für die Jubiläumsauktion.
Auktionshäuser versteigern regelmäßig Gemälde und andere Antiquitäten aus dem Fundus von Sammlern und Erben. Dank Internet kann auch in Corona-Zeiten jeder live mitbieten – und hat am Ende in jedem Fall einen emotionalen Gewinn.

Bei Döbritz an der Braubachstraße steigt in diesen Tagen die Spannung. Die Jubiläums-Auktion steht bevor. Zum 200. Mal in der Geschichte des 1966 gegründeten Kunst- und Auktionshauses fällt an diesem Samstag der Hammer über Gemälde, Skulpturen, Möbel, Porzellanservice und Silberbestecke – die Döbritz von Sammlern, Nachlassverwaltern und Erben zum Zwecke der Versteigerung in Kommission genommen hat. Rund 1120 Stücke, in der Fachsprache Lose, sind es diesmal. Ein Online-Katalog zeigt das gesamte Angebot. Seit dem Wochenende läuft die Vorbesichtigung, und im Antiquitätengeschäft – Döbritz verkauft anders als klassische Auktionshäuser wie Arnold in Frankfurt auch zwischen den Versteigerungen – ist kein Plätzchen mehr frei.

Welche Exemplare als Blickfang ins Schaufenster kommen, welche auf die Titelseite des gedruckten Katalogs, gehört mit zu den wichtigen Vorüberlegungen, die Anja Döbritz anzustellen hat. Die öffentlich bestellte und vereidigte Auktionatorin führt das Auktionshaus in zweiter Generation. 2002 hat sie es von ihrem Vater übernommen.

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Quelle: F.A.Z.
Petra Kirchhoff - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Petra Kirchhoff
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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