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36 Grad und nicht heißer

Von JENNIFER WIEBKING (Text) und JAN-HENDRIK HOLST (Illustrationen)

06.02.2019 · Wie reinigt man Daunenjacken? Wie bügeln sich Hemden einfach? Was kann man tun, damit das Elastan in der Hose bleibt und der Fruchtfleck auf der Seidenbluse verschwindet? Bei der Instandhaltung der eigenen Garderobe hilft die Erfahrung, und weil jeder im Laufe seines Lebens andere macht, haben wir nachgefragt – bei Experten und unseren Lesern. Eine Pflegeanleitung für die Ecke neben der Waschmaschine.

Daunenjacken

Wer meint, Daunenjacken seien am besten in der Reinigung aufgehoben, liegt nicht ganz richtig. Daniele Grasso von Jack Wolfskin rät, sie mit Daunenwaschmittel in der Maschine zu waschen, um die Daune in ihrer Qualität nicht zu beschädigen. Wichtig dabei: Die Waschmaschine sollte eine große Trommel mit einem Fassungsvermögen von mindestens sieben Kilogramm haben. Zur Not muss man dafür in einen Waschsalon gehen. Alle Reiß- und Klettverschlüsse vorher schließen und in die Trommel ein paar saubere Tennisbälle geben. So bleibt die Daune ständig in Bewegung, und die Gefahr des Verklumpens ist geringer. Die Daunenjacke so alleine und unkomprimiert bei 30 Grad im Schongang mit dem geeigneten Spezialmittel waschen. Wenn möglich, zusätzlichen Spülgang wählen und die Schleuderdrehzahl auf die niedrigste Stufe einstellen.

Das größte Risiko besteht laut dem Experten von Jack Wolfskin nach dem Waschen: „In nassem Zustand wiegt ein Daunenprodukt das Vielfache seines eigentlichen Gewichts. So können Nähte reißen.“ Die Jacke am besten direkt nach dem Waschen waagerecht zum nächsten Trockner transportieren und darin, wieder mit Tennisbällen in der Trommel, bei mittlerer Wärmeleistung, also maximal 40 Grad, gut durchtrocknen lassen. Kein Baumwoll-Programm benutzen. Das Trocknen wird ein paar Stunden dauern: „Ein Daunenprodukt ist erst dann trocken, wenn keine Klumpen und Knoten mehr fühlbar sind.“

Im Sommer lagert man Daunenjacken nach Meinung der Experten idealerweise nicht verpackt, „sondern offen, wie Schlafsäcke, liegend oder locker gefaltet“.

Unterwäsche

Claudia Kleinert, die in Berlin das Wäschelabel Blush führt, unterscheidet bei der Reinigung zwischen Dessous und Unterwäsche. „Alles, was Spitze, Stickereien oder ein besonders feines Gewebe hat, alles, was aus Seide ist, gehört in die Kategorie Dessous und ist besser in der Handwäsche aufgehoben, in lauwarmem Wasser mit ein bisschen mildem Shampoo oder speziellem Pflegemittel für Wäsche.“ Alles andere könne in die Maschine. „Viele Frauen waschen ihre BHs auch in der Maschine. Bei Bügel-BHs würde ich davon abraten oder sie vorher zumindest in ein Wäschesäckchen packen.“ Wichtig außerdem: Schalen-BHs nicht auf links drehen. „Der Schaum kann brechen und ,Cellulite‘ entwickeln“, sagt Kleinert.

Die Wäsche-Expertin hat auch einen Hinweis dafür, wie lange man BHs tragen sollte, bevor man riskiert, der Brust Schaden zuzufügen: „Wenn das Unterbrustband ausgedehnt ist, sollte man ihn auf jeden Fall aussortieren. Wenn die Bügel an einer Seite herauskommen, sowieso.“

Wollmäntel

Soll man Wollmäntel grundsätzlich nach dem langen Winter in die Reinigung geben? Marco Petrucci, der für das französische Unternehmen Armor Lux arbeitet, Hersteller der klassischen Caban-Jacken, sagt nein. „Natürliche Alterung gehört dazu; ich reinige die Jacke nur, wenn ein großer Fleck drauf ist oder sie wirklich dreckig ist.“ Chemisches Reinigen sei aggressiv, aber da die Waschmaschine für den Caban nichts ist, bleibt einem im Notfall keine andere Möglichkeit.

Damit der Wollmantel ansehnlich bleibt, hilft schon der richtige Bügel, „am besten ein großer“, sagt Petrucci, „auf dem die Schultern gut ausgefüllt sind. Ein zu kleiner Bügel sorgt dafür, dass der Mantel an den Stellen ausbeult, an denen man es nicht haben möchte.“ Entscheidend sei während der Sommermonate auch die richtige Lagerung: „Den Mantel zuvor am besten einen halben Tag lang auslüften und anschließend, wenn es geht, flach packen, nach dem Prinzip toter Mann. Dazu beide Arme überkreuzen.“

Schuhe

Peter Eduard Meier, dessen Familie seit Jahrhunderten in München Schuhe fertigt und einst den Königlich Bayerischen Hof belieferte, weist darauf hin, dass Leder eine finale Gabe ist. „Die Haut des Tieres kann man genau einmal verwenden, also sollte man sich gut darum kümmern.“ Am wichtigsten für Lederschuhe sei ein Schuhspanner, Meier nennt ihn nicht umsonst „Former“. „Wenn Sie mich fragen, welche Creme man verwenden soll oder welches Spray, würde ich sagen: Zunächst einmal braucht es den Former. Wenn der Schuh über den Tag hinweg getragen wird, nimmt er bis zu 80 Gramm Feuchtigkeit auf.“ Das entspreche etwa 15 Prozent Volumen. Damit der Schuh nach dem Tragen nicht sich selbst überlassen wird, hilft also ein Schuhspanner. „Sonst werden die Gehfalten immer schlimmer, die Sohle biegt sich auf, und anstelle einer relativ glatten hat man dann eine kugelige. So kommt es auch zu dem berühmten Loch in der Sohle, denn man tritt nur noch punktuell auf.“ Die bis zu 80 Gramm Feuchtigkeit, die erst einmal wieder abgetragen werden müssen, sind auch der Grund, weshalb es sich empfiehlt, Lederschuhe keine zwei Tage hintereinander zu tragen. „Ein Schuh braucht 24 bis 48 Stunden, um zu ruhen und zurück in seine Form zu finden.“

Was jeder ganz einfach vermeiden könne, sei, die Lederschuhe in die Nähe einer Wärmequelle zu stellen. „Das Leder wird brüchig, und alle anderen Mühen sind umsonst“, sagt Meier. Zu diesen gehört es, die Schuhe regelmäßig zu putzen. „Grober Schmutz wird mit der Bürste entfernt, anschließend gibt man Lederreiniger auf den Lappen, mit dem dann Verschmutzungen und Flecken entfernt werden.“ Jede Art von Wunderpräparat kann man nach Meinung von Meier getrost vergessen; Harze und Silikone seien Gift für das Leder.

Besser sei bei Glattleder eine hochwertige Schuhcreme: „Sie färbt nach, sie pflegt, und sie gibt Glanz.“ Zwei verschiedene Arten sind zu empfehlen: „Die eine ist auf Terpentin-Wachs-Basis, die andere ist eine Mischung aus Wasser, Wachs, Farbstoffen und pflegenden Substanzen. Beide funktionieren, beide färben.“ Nachdem man also den Schuh mit der Bürste gereinigt hat, Lederreiniger und Schuhcreme verwendet hat; nachdem man sich auch um das Anmalen der Sohlenränder gekümmert hat, geht es ans Polieren. „Gut funktioniert das mit einer Rosshaarbürste. Wenn Sie es besonders ausgezeichnet machen wollen, nehmen Sie ein Poliertuch, spannen es über die Bürste und ziehen darüber noch einen Nylonstrumpf. Damit bekommt man einen phantastischen Glanz.“

Als letzten Schritt wäre da für den, der es mag, die Wasserpolitur. Ein Tropfen destilliertes Wasser auf eine mit Creme bedeckte Stelle des Polierlappens geben, damit wird der zuvor gut eingecremte Schuh vorsichtig poliert. „Der Glanz übertrifft den eines Lackschuhs.“

Hemden

Hemden gehören nicht in die Reinigung, sagt Christian von Daniels, Geschäftsführer von Van Laack. Die Temperatur sei zu hoch, und Reinigungen würden mit Dampf arbeiten. „Auf Wiedersehen, Maßhaltigkeit“, meint von Daniels. „Gut aufgehoben sind sie im Schonwaschgang der Waschmaschine bei maximal 40 Grad.“ Anschließend, so rät es von Daniels, nimmt man einen Kunststoffbügel, der so breit ist, dass sich der Stoff um den Schnitt legt, und hängt das Hemd tropfnass auf. Sein Hemd so aufzuhängen sei mehr als die halbe Miete, um es später glatt zu bekommen. Anschließend ein bisschen zupfen; sobald das Hemd trocken ist, gehe es dann mit dem Bügeln ganz schnell. „Nehmen Sie nur ein bisschen Dampf.“

Christian von Daniels faltet seine Hemden lieber, als dass er sie im Schrank auf dem Bügel lagert. „Auch der Bügel kann einen Abdruck hinterlassen, und man kann sie außerdem gut in den Koffer packen.“

Brillen

Fast in jedem Brillenetui findet sich auch ein Putztuch. Bevor man das verwendet, rät Uta Geyer, Inhaberin der Marke Lunettes aus Berlin, aber, in Erwägung zu ziehen, die Brille unter klarem lauwarmem Wasserstrahl zu reinigen, anschließend abzutupfen und erst dann das Mikrofasertuch zu verwenden. „Gerade bei Sonnenbrillen besteht die Gefahr, eine hauchdünne Staubschicht zu übersehen. Wenn man dann mit dem Mikrofasertuch darübergeht, entstehen Kratzer. Alles, was an Kratzern kreisförmig auf den Gläsern angeordnet ist, hat man für gewöhnlich selbst verursacht.“

Noch etwas passiert bei der Reinigung der Brille schnell: „Die Leute wollen sie richtig sauber machen und halten sie dafür mit einer Hand am Glas fest, während sie das andere Glas polieren. Dabei lastet so viel Druck auf dem Steg in der Mitte, dass er leicht bricht.“ Was man außerdem besser lassen sollte: „Die Brille in die Haare schieben.“ So leiert sie schnell aus.

Wer einen Kratzer auf dem Acetat-Gestell hat, kann diesen vom fähigen Optiker herauspolieren lassen. Eine Metallbrille lässt sich neu lackieren, neu versilbern oder vergolden. Wem die Brille viel bedeutet, gönnt ihr einmal im Jahr ein Ultraschallbad beim Optiker.

Schmuck

Die Qualität entscheidet hier über die Pflege. Julie De Cuyper, Gründerin des auf Schmuck spezialisierten Concept-Stores Juuls Juuls aus Berlin, rät, 18 Karat Goldschmuck und Diamanten einmal im Jahr zur Grundreinigung beim Juwelier abzugeben. „Die Steine können in der Fassung auch mal ein bisschen verrutschen, und Sie wollen sichergehen, dass sie richtig sitzen.“ Auch Platinschmuck sei am besten beim Juwelier zur alljährlichen Reinigung aufgehoben.

Um nicht ganz so wertvollen Schmuck, also zum Beispiel 14 Karat Goldschmuck, könne man sich hingegen gut in Heimarbeit kümmern. „Nehmen Sie sich ein Gefäß und mischen darin handwarmes Wasser mit einer milden Seife. Die Schmuckstücke lassen Sie darin eine Weile liegen. Wenn diese wirklich schmutzig sind, müssen Sie beim Putzen aufpassen. Mein Cousin arbeitet in der Diamantenindustrie in Antwerpen, und er verwendet in solchen Momenten eine Kinderzahnbürste. Anschließend die Stücke mit einem weichen Handtuch abtrocknen.“

Vorsichtig muss man bei vergoldetem oder versilbertem Schmuck sein: „Alles, was eine Schicht hat, sollte nicht zu stark gereinigt werden, denn sonst droht die Schicht abzublättern. Besser nur abspülen und nicht einweichen. Wenn das mit der Zeit beim Tragen passiert, kann man seinen Schmuck aber auch beim Juwelier aufarbeiten lassen.“

„Mit Schmuck solle man so umgehen, wie man sich auch um Schuhe kümmert“, sagt De Cuyper. „Die Lagerung ist wichtig. Viele empfehlen luftdichte Verpackungen für die Zeit, wenn man den Schmuck nicht trägt, das ist natürlich oft unmöglich umzusetzen. Aber zumindest eine Schublade bietet sich an.“ Ihren Schmuck nimmt Julie De Cuyper selbst nie ab: „14 Karat Gold hält viel aus.“ Vergoldeten oder versilberten Schmuck sollte man hingegen ablegen, bevor er mit Wasser in Berührung kommt. „Das greift die Schicht auf Dauer an.“

Jeans

Es gibt Menschen, die Jeans so ernst nehmen, dass sie diese noch nicht einmal waschen. „Wer sie wäscht, muss damit rechnen, dass die Farbe verblasst“, sagt Jason Denham, der ein eigenes Unternehmen für Denim in Amsterdam unterhält, „und wer sie lange trägt, sorgt dafür, dass die Falten ein individuelles Muster werfen. Das ist dem, der in Jeans mehr als eine Alltäglichkeit sieht, sehr wichtig.“ Alle anderen können die Hosen natürlich in der Maschine waschen, dafür empfiehlt Denham den kürzesten Waschgang und die kälteste Temperatur. „Und werfen Sie die Jeans bloß niemals in den Trockner.“

Uwe Kippschnieder, Denim-Experte der Hamburger Marke Closed, hat drei Tipps gegen sogenannte Waterlines, also helle Streifen auf der Jeans. „Immer auf links waschen, kein normales Vollwaschmittel, sondern Flüssigwaschmittel verwenden, und die Waschmaschine nicht zu voll packen.“ Der Denim-Experte fügt hinzu: „Stretch-Jeans sollte man nicht bügeln. Ab einer gewissen Hitze bricht der Elastan-Faden, der im Garn verarbeitet worden ist.“ Die Jeans verliert ihre Rücksprungkraft und beult aus. Auch auf Weichspüler würde Kippschnieder immer verzichten: „Die Jeans soll in ihrer Form bleiben und Halt geben.“

Im Schrank hängt man sie nach Meinung der Experten am besten auf. „Das Falten kann zu Linien im Denim führen, das ist nicht schön“, sagt Jason Denham.

Ledertaschen

Zwei verschiedene Arten von Leder gibt es, chromgegerbtes und pflanzlich gegerbtes. „Letzteres macht von der weltweiten Produktion nur zehn Prozent aus“, sagt Philipp Bree, Gründer der Taschenmarke PB0110. „Für beide Arten von Leder ist meine erste Empfehlung, regelmäßig mit Lederlotion zu arbeiten. Leder ist Haut und die Lederlotion die Bodymilk, die dieser Haut Feuchtigkeit spendet. So wird das Leder geschmeidiger.“ Kratzer im Leder würden so zwar oft nicht verschwinden, es könnte sie aber abschwächen.

Abgestoßene Kanten treten besonders schnell auf. „Ich würde mit herkömmlicher Schuhcreme arbeiten und versuchen, den Ton zu treffen. Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, erst die Farbe aufzutragen und anschließend Imprägnierschaum.“

Bei Flecken im Leder rät Bree, sich mit dem Lederzentrum in Rosdorf bei Göttingen in Verbindung zu setzen. „Mit Lederseife sollte man grundsätzlich vorsichtig sein, denn es entzieht dem Leder Feuchtigkeit. Das Lederzentrum bietet zum Beispiel auch einen Stift zum Entfernen von Kugelschreiberflecken an.“

Aufbewahren sollte man Ledertaschen am besten in einem Beutel mit aufgerauter Innenseite: „Das ist besonders gut gegen Druckstellen.“

Kaschmir und Wolle

Andrea Karg, die seit über 25 Jahren das Kaschmirlabel Allude führt, rät dazu, Kaschmir- und Wollpullover weder in die Reinigung zu geben noch von Hand zu waschen. „Der beste Ort für Pullover ist die zuverlässige Waschmaschine.“ Allerdings: Es braucht den Wollwaschgang und Wollwaschmittel. Am besten gibt man den Pullover vorher in ein Wäschesäckchen, so schont man das Material vor zu viel Reibung. In der Maschine wird es sanft hin und her geschaukelt, durch das Wasser gezogen und nicht gedrückt wie bei der Handwäsche. Anschließend trocknet man Wollpullover liegend.

Kleine Knöllchen, das sogenannte Pilling, sei kein Qualitätsmangel, sagt Karg; es handele sich hier lediglich um kleine feine lose Härchen, die sich mit der Zeit lösen. „Deswegen entsteht Pilling dort, wo am meisten Reibung ist, beispielsweise unter den Achseln.“ Karg empfiehlt für solche Fälle keinen speziellen elektrischen Rasierer, „der kann die Fasern beschädigen“, sondern besser einen extra dafür vorgesehenen Kamm. „Damit kann man die Knöllchen ganz einfach auskämmen.“

Was muss in die Reinigung?

Prinzipiell gilt, auf das Etikett zu schauen: Ist der Bottich durchgestrichen, heißt das: Ab in die Reinigung damit. Ob man den Hinweis des Herstellers dann so befolgt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Gordana Mikulic-Marsanic führt in Frankfurt die Textilreinigung „Kleiderkur“; sie sagt, Schurwolle, der Stoff, aus dem häufig Hosen, Röcke, Sakkos und Jacken sind, sei grundsätzlich nicht zum Selbstwaschen gedacht. Auch für feine Gewebe sei die Mechanik in der Waschmaschine zu groß. Zeit spiele eine gr0ße Rolle bei der Entfernung von Flecken. Für den Notfall empfiehlt sich bei Fettflecken Puder: „Je schneller ein Fleck anschließend in der Reinigung bearbeitet wird, umso besser.“

Kaffee statt Reinigung

Meine Mutter, Jahrgang 1929, berichtet, wie ihr Großvater im Frühjahr seinen schwarzen Anzug draußen aufhängte, sich einen schwarzen Kaffee kochte, davon einen Schluck in den Mund nahm und diesen fein zwischen den Lippen zerstäubend über die hellen und fleckigen Stellen des Anzugs ausblies. Ersatz für eine nicht vorhandene chemische Reinigung. Den kalten Kaffee kann man auf dunkle Kleider selbstverständlich auch anders auftragen, und es frischt die Stücke trotzdem auf.
Thomas Frings, Köln

Sonnenschein bei Karottenflecken

Dieser Tipp ist vor allem für Mütter und Väter kleiner Kinder interessant: Kleidung mit Mohrrübenflecken bei Sonnenschein nach draußen ins Licht hängen. Das Sonnenlicht zaubert sie weg. Anschließend normal waschen.
Anja Grimme, Heilbronn

Zahnseide als Garn

Knöpfe an schweren Stoffen, zum Beispiel an Mänteln, nähe ich gerne mit Zahnseide an, die ist stabiler. Die Zahnseide eignet sich vor allen Dingen bei „Unternähern“, bei Knöpfen ohne Knopflöcher, bei denen kein Faden zu sehen ist. Ich hatte an einer Wolljacke das Problem, dass das Garn, mit dem die Knöpfe angenäht waren, immer wieder durchscheuerte. Irgendwann hatte ich die Faxen dicke und habe die Knöpfe mit Zahnseide angenäht. Seitdem halten sie.
Amélie Prinz, Aachen

Puder auf Fett

In Italien halten Ober in fast jedem besseren Restaurant „Borotalco“ bereit, mit dem Fettflecken sofort bedeckt werden. Nach einer gewissen Zeit wird das Pulver dann abgebürstet, und wenn es sich nicht um markant farbige Fettflecken handelt, ist der Fettfleck auch verschwunden. Man kann auch Penaten-Puder verwenden, wir benutzen es seit Jahren mit großem Erfolg für jede Art von Fettfleck. Bei sehr intensiven Flecken kann die Behandlung mit dem Puder auch wiederholt werden.
Irmgard Seidel, Zwingenberg/Bergstraße

Heißes Wasser bei Fruchtflecken

Mit zwei Kindern, 5 und 7 Jahre, muss man so manchen Trick in Sachen Fleckentfernung auf Lager haben: Blaubeer- und Brombeerflecken können ein schönes Sommerkleid total verunstalten. Aber wenn man das Stück gleich auszieht und kochendes Wasser durch die frischen Flecken gießt, kann man diese rückstandslos entfernen.
Christiane Kreitz, Holzminden

Feuchttücher bei Verschmutzungen

Ganz normale Feuchttücher eignen sich gut zur Fleckenentfernung. Am besten verwendet man sie direkt, es geht aber auch später. Bei dunklen Stoffen sollte man vorsichtiger damit umgehen. Ich habe immer eine Mini-Packung in der Handtasche, vor allen Dingen im Urlaub. So lassen sich sogar Lippenstift und Make-up einfach entfernen.
Renate Moltrecht, Essen

Backpulver in der Weißwäsche

Weiße Wäsche, Leinen und Baumwolle, wird wieder schön mit etwas Backpulver, das man dem Waschpulver beimengt.
Gisela Geisselbrecht, Köln

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Quelle: F.A.S.