FAZ plus ArtikelMyEy von „Die Höhle der Löwen“

Kann das schmecken, veganes Ei?

Von Lilly Bittner
15.09.2021
, 06:44
Veganes Rührei: Gar nicht mal so schlecht, findet unsere Autorin.
Ob in Pfannkuchen oder Rührei: Zum Frühstück gehört ein Ei, findet unsere Autorin. Davon würde sie allerdings gerne weniger verzehren. Konditormeister Chris Geiser hat eine vegane Alternative entwickelt. Schmeckt das?
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Meine liebste Tageszeit ist der Morgen. Leider finde ich unter der Woche kaum Zeit, ihn zu zelebrieren. Deshalb nehme ich mir sonntags bewusst die Zeit, um meinen Tag entschleunigt einzuläuten. Dann kippe ich den Kaffee nicht hinunter, sondern trinke genüsslich meinen Cappuccino und frühstücke ausgiebig. Auf dem Tisch meiner Eltern durfte dabei das Frühstücksei nicht fehlen – stets zubereitet von meinem Papa, seine einzige wöchentliche Aufgabe in der Küche.

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Inzwischen wohne ich in einer WG, frühstücke entweder mit meinen Mitbewohnerinnen oder meinem Freund. Wir alle wollen weniger tierische Produkte verzehren. Für die meisten Lebensmittel fällt es uns leicht, Alternativen zu finden: Margarine statt Butter, Hafer- statt Kuhmilch. Bei dem Frühstücksei, das mich zurückversetzt an den Tisch meiner Eltern, ist das schon schwieriger. Im April diesen Jahres versprach der vegane Konditormeister Chris Geiser in der Fernsehsendung Die Höhle der Löwen mit seinem veganen Ei-Ersatz MyEy, diese Lücke zu schließen, inzwischen ist es auf dem Markt. Kann das schmecken, veganes Ei?

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Rezept für veganes Rührei
  • 200 Gramm Naturtofu
  • 50 Milliliter Sojasahne
  • Eine gute Prise Schwarzsalz oder ein gehäufter Esslöffel MyEy-Vollei
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • optional: frische Kräuter

Den Naturtofu zerbröseln und mit viel Olivenöl in der Pfanne goldbraun anbraten. Mit Sojasahne ablöschen. Das Schwarzsalz oder MyEy-Pulver darüber streuen und vermengen, mit Pfeffer würzen. Servieren mit frischen Kräutern.

Quelle: FAZ.NET
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