FAZ plus ArtikelVielseitiges Küchen-Basic

Warum die Soja-Soße unterschätzt wird

Von Quynh Tran
27.01.2021
, 11:54
Nicht nur in Japan bekannt: die Sojasoße von Kikkoman
Mehr als nur ein Sushi-Dip: Soja-Soße verleiht jedem Gericht mehr Komplexität. Worauf beim Kauf zu achten ist und wie zwei einfache Marinaden gelingen.
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Das große Schisma Ostasiens verläuft nicht etwa entlang von Länder- oder Glaubensgrenzen – nein – es ist eine kulinarische Grenze, die die Gemüter teilt: Nämlich in die Vorliebe für Fischsoße und Soja-Soße. Was einst „Jiang“, ein Gebräu aus fermentiertem Fisch, Soja und Getreide, war, entwickelte sich vor über 2000 Jahren während der Han-Dynastie in zwei Gemische.

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Die Fischsoße wurde von chinesischen Händlern im Süden popularisiert, die Soja-Soße von buddhistischen Mönchen, die sich vornehmlich vegetarisch ernährten, im Osten. Noch heute ist in Südostasien die Fischsoße beliebter, in Korea und Japan hingegen die Soja-Soße. Letztere ist hierzulande vor allem als Sushi-Dip bekannt, in das manch einer gerne mal den ganzen Fisch tunkt – in Japan übrigens ein Sakrileg, will man den eigentlichen Geschmack des Sushi doch nicht vollkommen ertränken.

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