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Kann man vegan und deftig kochen?

Von Kais Harrabi
Aktualisiert am 13.11.2020
 - 07:36
Deftig und vegan: Pilzragout mit Kartoffelklößenzur Bildergalerie
Kann vegane Ernährung auch deftig sein? Ein neues Kochbuch zeigt überraschende Kombinationen weg vom Tofuklischee.

Vegane Ernährung ist Arbeit. Entsprechende Gerichte sind in Kantinen und Restaurants eher selten zu finden – man muss also viel selbst machen – und wer sich vornimmt, komplett auf tierische Produkte zu verzichten, der muss so kochen, dass bestimmte Proteine und Vitamine woanders herkommen. Das heißt vor allem auch viel Nüsse und Hülsenfrüchte. Und schmecken soll das Ganze dann auch noch. Die einfachste Variante ist natürlich, fehlendes Fleisch mit Sojaprodukten wie Tofu zu ersetzen. Zum Glück gibt es mittlerweile genug Kochbücher, die sich nicht nur darüber Gedanken machen, wie man Tofu so würzt, dass er nicht nach Tofu schmeckt. „Deftig Vegan“ von Anne-Katrin Weber ist so ein Buch.

Auf 192 Seiten hat Weber verschiedenste Rezepte und Rezeptkreationen versammelt, die vegan sind, lecker sind, satt machen und vor allem auch immer wieder mit überraschenden Kombinationen aufwarten. Sie kombiniert zum Beispiel schnöde Wurzelpetersilie mit Granatapfel, Dill und Minze zu einem Gericht, das mit arabischen Aromen und fruchtiger Frische besticht. Anderswo werden Auberginen mit einer Miso-Marinade bestrichen und im Ofen gegrillt. Aber auch eine vegane Variante der Bolognese-Sauce (mit Steinpilzen) darf nicht fehlen, genauso wenig wie ein Curry-Rezept mit Kürbis und Spinat.

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