FAZ plus ArtikelChefparfümeur von Dior

„Nach der Pandemie werden wir frischere Düfte bevorzugen“

Von Jennifer Wiebking
28.02.2021
, 20:27
Auf Abstand: François Demachy, Chefparfümeur von Dior, über die Bedeutung von Parfum in Zeiten der Kontaktbeschränkungen, einen Film über sich – und wie er Nähe zu seinem späteren Beruf fand

Herr Demachy, über Ihre Arbeit läuft gerade die Dokumentation „Nose„, die über Amazon zu sehen ist. Dabei sind Parfümeure eigentlich bekannt für strenge Geheimhaltung.

Das war schon außergewöhnlich, denn über zwei, drei Jahre hinweg hat mich ein Filmteam bei der Arbeit begleitet. Das waren höchstens drei Personen, aber es bedeutete, dass immer jemand um mich herum war. Hin und wieder haben sie Fragen gestellt, sie verstanden ja nicht viel von meinem Beruf, und das hat auch mich dazu gebracht, mehr nachzudenken und meine Arbeit zu erklären. Das ist gar nicht so einfach, denn das Ausdrucksmittel von uns Parfümeuren ist ja der Geruch.

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François Demachy

François Demachy, Jahrgang 1949, wuchs in Grasse auf und kam als junger Mann über einen Studentenjob zur Parfumkunst. Er lernte beim Dufthaus Charabot, arbeitete bei Chanel und wurde 2006 zur „Nase“ von Dior. Er lebt in Grasse, ist in vierter Ehe verheiratet und hat vier Kinder.

Quelle: F.A.Z. Magazin
Jennifer Wiebking - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Jennifer Wiebking
Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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