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Reaktion auf Kolumne

Fünf Dinge, die unsere Leser im Fitnessstudio nerven

 - 07:29

Das Kräftemessen in der Sauna, der Smalltalk, die Rechtschreibfehler, die Soccer Moms und die Menschenmassen: Das waren fünf Dinge, die den Autor unserer Kolumne „Fünf Dinge“ im Fitnessstudio nerven. In den Kommentaren unter dem Artikel auf FAZ.NET und unter dem entsprechenden Facebook-Post haben viele Leser beschrieben, was für sie das Training oft unerträglich macht. Ob die Nutzernamen auch die echten Namen sind, wissen wir nicht immer, der Einfachheit halber nutzen wir sie in dieser Zusammenstellung aber. Rechtschreibfehler in den Kommentaren haben wir korrigiert.

1. Die Lautstärke

FAZ.NET-Nutzer Peter Schmidt stört sich in seinem Kommentar an dem „Brüllaffe“. Der sei meist in der Freihantel-Ecke zu finden und müsse „durch lautes Anfeuern, Schnauben, Stöhnen und so weiter die ganze Halle darauf aufmerksam machen, dass er jetzt gerade ein extrem schweres Gewicht hebt“. Facebook-Nutzerin Alissa Katharina schreibt: „Es gibt so Exemplare, die machen ihre dreimal fünf Züge unter theatralischem Gestöhne und bewundern anschließend im Spiegel den Muskel, den man(n) soeben gequält hat. Ich weiß nicht, was das soll. Sieht man etwa unmittelbar danach eine Veränderung? Das ist sowas von peinlich.“ Auch Alexander Berk nerven „Leute (meistens Männer), die Geräusche von sich beim Training lassen“.

Zu laut ist es vielen Studiobesuchern nicht nur wegen der „Brüllaffen“ – Corinna Fuchs beschwert sich über „Männer, die aggressiv werden, wenn man sie darum bittet, Kopfhörer zu benutzen, statt über die Handylautsprecher laut Musik zu hören“. Florian M. Koop nerven Menschen am meisten, „die keine Kopfhörer benutzen können (Musikgeschmack ist Privatsache!)“ und „Leute, die sich so laut mit ihren Kumpels unterhalten müssen, dass das halbe Studio mithören kann“. Einen anderen Kommentator nervt es dagegen, „wenn die Musik ausfällt und man jeden schnaufen und stöhnen hört“. Eine Lösung hat Peter Keul: Er schütze sich vor der „nervigen Punkmusik“ in seinem Studio mit „geräuschunterdrückenden Kopfhörern“.

2. Das Reservieren

„Menschen, die meinen, dass sie auf Mallorca sind und Geräte mit Handtüchern reservieren“, nerven Facebook-Nutzer Daniel Müller. Damit ist er nicht alleine. Peter Schmidt beschwert sich auf FAZ.NET über den „Engländer“: Der „wirft sein Handtuch irgendwo drauf und quatscht mit irgendwelchen Leuten am anderen Ende der Halle“. Auch Ewu Rensak stört sich daran, „wenn manche meinen, dass sie zwischen den einzelnen Sätzen erst fünf Minuten mit jemand anders quaken müssen und so das Gerät Ewigkeiten besetzt ist“. Dennis Kaufmann schreibt: „Was wirklich stört sind Jungs, die in Gruppen trainieren und dabei mehr rumposen, Selfies machen und quatschen als zu trainieren. Sie blockieren nämlich die Geräte und ich will fertig werden. Das nervt.“ Etwas drastischer drückt es Mamad MH aus: „Ich hasse diese Leute, die halbe Stunde an einem Gerät chillen.“ Netter ist Markus Schmidt: „Nicht labern, trainieren!“

3. Die Smartphones

Oliver Schmitt schreibt auf FAZ.NET, dass ihn die „Smartphone-Süchtigen“ nerven, „die selbst im Wellness-Bereich noch meinen, nicht auf ihr bestes Stück verzichten zu können. Diese Akteure (vorzugsweise Männer) liegen dann im Ruheraum und hantieren irgendwie mit ihrem Smartphone herum. Als Saunabesucher*in weiß man dann nicht, ob die gerade ein Video schauen oder ob sie eines aufnehmen. Ähnlicher Verdruss im Gerätebereich: Nach der Übung wird die Hantelbank nicht etwa geräumt, um anderen Platz zu machen; nein, man bleibt erst mal sitzen, um die neuesten Nachrichten zu checken und zu beantworten, die in den letzten 45 Sekunden während der eigenen Übung so eingetrudelt sind.“ Auch auf Facebook stören sich viele an Leuten, „die auf Smartphones starrend das Gerät besetzen“ und finden Leute nervig, „die Geräte, Gewichte blockieren um Selfies zu machen“. Ein Nutzer ärgert sich über den „Geräteblockierer: nach einer Übung wird fünf Minuten auf dem Smartphone herumgetippt, ein Gerät wird 20 Minuten blockiert, es bilden sich Schlangen“. In einem anderen Kommentar heißt es: „Mich nervt dieses Dauergeposte. Als würde es die Welt interessieren, dass ihr Sport macht.“

4. Das „Mansplaining“

Facebook-Nutzerin Anna Christina beschwert sich – nicht als einzige – über Männer, die ihr vermeintlich wertvolle Tipps geben. Sie beschreibt ihre „Mansplaining“-Erfahrungen im Studio so: „,Das musst du so machen' ,Du musst mehr/weniger Gewicht nehmen'. Oder am besten (hat wirklich einer zu mir gesagt): ,Das sieht aus wie Reha, was du da machst.'“ Dabei trainiere sie „eigentlich nur an Geräten, an denen ich vorher eine Einweisung durch einen Trainer hatte, da brauch' ich keine Erklärung von irgendwelchen Muskelottos.“ Auch ein männlicher Nutzer schreibt: „Mich nervt besonders gefährliches Halbwissen und Besserwisserei von Leuten, die es gar nicht besser wissen. Ich könnte da gut und gerne auf alle Trainings- und Ernährungstipps verzichten, vor allem auf tausend verschiedene Meinungen zu ein und demselben Thema, die sich allesamt widersprechen!“ Und Nutzer Damiano Galizia antwortet auf die Frage, was ihn nervt, nur mit einer Gegenfrage, die er offenbar oft hört: „Darf ich dir bei der Übung helfen? Die geht eigentlich anders.”

5. Der Sport

„Ich kenne nur ein Ding, was in diesem Zusammenhang nervt“, schreibt Uwe Jeep-Dambrowski auf Facebook: „Fitnessstudio!“ „Dass man sich dort bewegen soll“, stört auch Klaus Straub. Ähnlich sehen es zwei weitere Nutzer, die „das Trainieren“ nervt. Jane Miller präsentiert eine Lösung: „Mich nervt nichts, ich geh' gar nicht erst hin.“ Und Rainer Hock liefert in seinem Kommentar auf FAZ.NET weitere Argumente für diese Entscheidung: „Was auch gar nicht geht: Fußnägelschneiden in der Umkleide. Fuß auf die Sitzbank gestellt, knips, und der Nagel trudelte in meine Sporttasche.“ Eine andere Nutzerin lässt sich dagegen von dem vielen Gemecker nicht abschrecken: „Hört sich lustig an, ich sollte mich mal wieder in einem Fitnessstudio anmelden.“ Los geht's!

Quelle: sede.
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