FAZ plus ArtikelHandysucht bei Kindern

„Manchmal einfach den Stecker ziehen“

Von Anke Schipp
07.04.2021
, 16:14
Der Kinder- und Jugendpsychiater Paul Plener erklärt, was Eltern gegen Handysucht tun können – und warum unsere Kinder trotzdem keine verlorene Generation sein werden.

Professor Plener, viele Eltern klagen, dass ihre Kinder in der Pandemie das Handy nicht mehr aus der Hand legen. Halten Sie den Medienkonsum für bedenklich?

Prinzipiell wissen wir, dass eine längere Handynutzung mit depressiven Stimmungen, Angstsymptomen und mit Schlafstörungen einhergehen kann. Allerdings muss man auch Verständnis für die Handynutzung der Kinder und Jugendlichen haben. Mangels Alternativen im Lockdown ist das Smartphone nun mal ein Weg, Kontakte virtuell aufrechtzuerhalten. Deshalb würde ich nicht in Alarmismus verfallen und sagen: Das wird die Jugend dauerhaft schädigen.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  Sonntagszeitung plus

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Paul Plener, „Sie brauchen uns jetzt. Was Kinder belastet. Was sie schützt“, edition a, 160 Seiten, 20 Euro.
Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Schipp, Anke
Anke Schipp
Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot