FAZ plus ArtikelComing-out bei LSBTIQ

„Der neue Aufreger sind Angleichungen des Geschlechts“

Von Kira Kramer
03.06.2022
, 10:18
Zwei Männer küssen sich während des Christoper Street Days (CSD) in der Frankfurter Innenstadt.
Welche Rolle spielt das Coming-out heute noch? Sexualpädagogik-Professor Stefan Timmermanns spricht über moderne Homophobie, Diskriminierung innerhalb der Community – und über den Dauerstress der Ungeouteten.
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Herr Timmermanns, was hat sich bei dem Coming-out queerer Menschen geändert in den vergangenen Jahrzehnten?

Was das Coming-out angeht, haben wir in unserer Studie „Wie geht’s euch? Psychosoziale Gesundheit und Wohlbefinden von LSBTIQ*“ (Anmerkung der Redaktion: LSBTIQ* steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans, inter und queere Personen; das Sternchen wird als ein Platzhalter für weitere Geschlechtsidentitäten genutzt) in der Gruppe der schwulen Männer festgestellt, dass sich das Coming-out nach vorne verschoben hat. Für andere Gruppen haben wir keine Vergleichszahlen. Früher haben sich schwule Männer zum überwiegenden Teil erst im Alter von 17 bis 18 Jahren oder auch noch später geoutet. Von den jungen Teilnehmern unserer Studie hatte die Hälfte der Befragten ihr inneres und äußeres Coming-out schon bis zum vollendeten 16. Lebensjahr.

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Autorenporträt / Kramer, Kira
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