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Warum gebildete Frauen „50 Shades of Grey“ lieben

Von Sascha Zoske
01.06.2021
, 09:59
Erotikromane wie die Grey-Trilogie von E. L. James gelten vielen als Schund. Frankfurter Max-Planck-Forscher haben Leserinnen gefragt, was ihnen daran gefällt. Einige Antworten sind erstaunlich.

Als „Mutti-Pornos“ und „Schmuddelromantik“ werden sie geschmäht, doch sie haben mindestens so viele Fans wie die Harry-Potter-Bücher: moderne Erotikromane, die oft zuerst im Internet veröffentlicht werden und auf diese Weise in kürzester Zeit ein Millionenpublikum erreichen. Was die – meist weiblichen – Leser an Reihen wie „50 Shades of Grey“, „Crossfire“ oder „Calendar Girl“ begeistert, hat die Wissenschaft bisher wenig interessiert.

Das ändert sich nun, auch dank einer Studie des Frankfurter Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik: Ein Forscherteam ging den Fragen nach, wer diese Werke konsumiert, und aus welchen Gründen das geschieht.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Zoske, Sascha
Sascha Zoske
Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.
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