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Mitten im Leben

Von Leonie Feuerbach
30.04.2021
, 17:43
Neues Bild von Frauen in der Lebensmitte? Das fragen sich zur Zeit viele Frauen, allen voran zwei Autorinnen.
Wäre es nicht Zeit für ein neues Bild von Frauen in der Lebensmitte? Was früher mit Tabus behaftet war, wird mit feministischem Blick neu betrachtet. Zwei ­aktuelle ­Bücher geben Anlass dazu.
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„Die Verwandlung einer angenehmen Frau in eine spitzzüngige Karikatur ihrer selbst ist eins der traurigsten menschlichen Spektakel“: Das schrieb der Arzt Robert Wilson vor gut 50 Jahren über Frauen in den Wechseljahren. Gegen „Witwenbuckel“, „negativistische“ Stimmungen und „natürliche Entweiblichung“ helfe nur eines: die Hormonersatz­therapie. Sie befreie ältere Frauen vom Schicksal „schlaffer und geschrumpfter“ Brüste und „unnachgiebiger, rissiger, degenerierter“ Vulven.

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Seither hat sich vieles verändert. Zum Besten bestellt ist es um den Blick auf Frauen in der Menopause aber noch lange nicht. Der ist noch allzu oft von herablassenden Witzen über Hitzewallungen und Vergesslichkeit geprägt. Östrogene gelten nach wie vor als Mittel der Wahl gegen solche Beschwerden. Gleichzeitig wissen wir nur wenig über den Nutzen der Hitzewallungen – oder des Klimakteriums überhaupt.

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Magazin
Autorenporträt / Feuerbach, Leonie
Leonie Feuerbach
Redakteurin in der Politik.
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