FAZ plus ArtikelMichaela Coel im Interview

„Ich konnte die Rede nicht zu Ende bringen, ohne in Tränen auszubrechen“

Von Patrick Heidmann
19.10.2020
, 19:13
Die Londonerin Michaela Coel hat eine Vergewaltigung erlebt. In der Serie „I May Destroy You“ verarbeitet sie das. Ein Gespräch darüber, wo Realität aufhört und Fiktion beginnt.

Michaela Coel, geboren 1987 in London, studierte zunächst Literatur und Theologie in Birmingham, bevor sie für eine Schauspielausbildung an die renommierte Guildhall School of Music and Drama ging. Nach ihrem Abschluss brachte sie das erfolgreiche Ein-Frau-Stück „Chewing Gum Dreams“ auf die Bühne, das sie 2015 in die provokante Serie „Chewing Gum“ verwandelte, für die sie mit dem BAFTA ausgezeichnet wurde. Später spielte sie neben John Goodman die Hauptrolle in der Serie „Black Earth Rising“ und war in „Black Mirror“ zu sehen. Nun startet in Deutschland Coels neue Serie „I May Destroy You“, die sie als Autorin, Regisseurin, Produzentin und Hauptdarstellerin verantwortet. Die Serie handelt von einer jungen Autorin, die ihre Vergewaltigung verarbeiten muss. Eine Erfahrung, die Coel selbst machen musste – und über die sie auch in unserem Videotelefonat berichtet.

Miss Coel, in Ihrer neuen Serie „I May Destroy“ setzen Sie sich auf fiktive Weise mit Ihrer eigenen Vergewaltigung auseinander. Hatten Sie keine Angst, die schmerzhaften Erinnerungen könnten Ihr kreatives Schaffen behindern?

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Quelle: FAZ.NET
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