FAZ plus ArtikelKleidung ausmisten

So sortieren Sie Ihren Kleiderschrank effektiv

Von Johanna Dürrholz
Aktualisiert am 19.04.2020
 - 13:39
Mit den richtigen Tricks bleibt der Schrank lange ordentlich.
Allerorten hört man: Endlich Zeit, mal so richtig aufzuräumen. Aber wie geht das eigentlich – und wie verhindere ich ständiges Nachjustieren? Sieben Tipps, wie Sie Ihren Kleiderschrank erleichtern.

1. Motivation & Zeitmanagement

Ja, ja, wir alle wollen die Corona-Zeit irgendwie sinnvoll nutzen, irgendwas „für uns“ tun, uns ausreichend bewegen und trotzdem ganz viel allein daheim bleiben. Da man sämtlichen Anforderungen nicht einmal jetzt entsprechen kann, empfiehlt es sich, sich einmal umzuschauen: Wo verbringe ich gerade die meiste Zeit? Eben, allein und daheim oder zumindest im kleinen Kreis zu Hause. Damit einem die sprichwörtliche Decke nicht vollkommen auf den Kopf fällt und die Enge der Wohnung nicht zum zusätzlichen Problem wird, gehören Aufräumen, Ausmisten, Entrümpeln wohl zu den Sachen, die man gerade wirklich „für sich“ tun kann. Äußere Ordnung ist der inneren Ordnung angeblich ja zuträglich, ebenso wie das Gefühl, die Kontrolle zu behalten, wenngleich bloß über das eigene Chaos daheim. Unser besonderer Fokus als modeaffine Redaktion liegt da natürlich auf dem Kleiderschrank. Aufräumcoach Anika Schwertfeger rät zu einem strikt einzuhaltenden Zeitplan, soll heißen: „Ein fester Termin, ein Tag und eine Uhrzeit – und mehrere Stunden Zeit.“ Damit nicht wieder irgendwas anderes dazwischenkommt, zum Beispiel Bananenbrot backen oder Netflix-Dokus über Großkatzen schauen. Außerdem zu empfehlen: eine gute Musikauswahl zum Mitschmettern – etwa Spotifys berühmt-berüchtigte „Duschplaylist“. Eignet sich definitiv auch zum Ausmisten.

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Die Kleiderkammern des DRK sind derzeit wegen des Kontaktverbots geschlossen, wie eine Sprecherin des DRK-Landesverbands Berlin mitteilte. Gleiches gilt für Caritas-Annahmestellen. Doch es gibt Container, wo man Menschenkontakt ohnehin besser vermeiden kann: Gibt man auf der Website des DRK-Generalsekretariats die eigene Postleitzahl ein, wird der nächstgelegene Container angezeigt. Die Kleiderspenden seien mehr geworden, so die Sprecherin. „Konkret fehlt uns noch Herrenkleidung.“ Zudem bittet das DRK darum, Kleidersäcke nicht neben überfüllten Containern abzustellen. (jdhz.)

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Duerrholz, Johanna
Johanna Dürrholz
Redakteurin im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET
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