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Gießener Psychologie-Studie

Woher der Heißhunger kurz vor den Tagen kommt

Aktualisiert am 08.07.2020
 - 18:35
Haps! Forscher der Uni Gießen haben nun herausgefunden, was es mit dem Heißhunger auf Süßes und salziges kurz vor der Periode auf sich hat
Viele Frauen berichten kurz vor der Periode über plötzlichen Heißhunger auf Pizza, Eis oder Schokolade. Psychologen der Uni Gießen haben nun eine Idee, wieso das so ist.

Die einen verspüren ein Spannungsgefühl in der Brust, andere sind launischer als sonst oder können sich schlechter konzentrieren. Andere Frauen neigen dagegen vor den Tagen zu Heißhunger. Sie greifen plötzlich öfter zu Burger, Pommes, Eis und Kuchen. Aber wieso ist das so? Psychologen der Justus-Liebig-Universität Gießen haben sich dieser Frage angenommen und 35 junge gesunde Frauen, die nicht hormonell verhüten, über drei Monate hinweg ins Labor eingeladen. Vorweg: Sie haben nach einer Studie nun eine Idee, aber es sind für eine gesicherte Antwort aus ihrer Sicht weitere wissenschaftliche Untersuchungen nötig.

„Diese prämenstruellen Symptome und Gelüste auf bestimmte Lebensmittel werden vor allem in Zusammenhang mit den biochemischen Veränderungen während des Monatszyklus gebracht“, berichtet die Hochschule. Ob das weibliche Gehirn kurz vor der Periode auch besonders sensibel auf Essensreize reagiere, habe das Forscherteam untersucht.

Was die gesammelten Daten zeigen

Zu diesem Zweck haben sie die Frauen mehrfach eingeladen: in der ersten Zyklushälfte, zur Zeit des Eisprungs und in der Zeit kurz vor der Menstruation. Demnach haben die Frauen sich Bilder von Kalorienbomben und anderen Lebensmittel angesehen und bewertet, wie schmackhaft sie ihnen jeweils erscheinen. Derweil maßen die Forscher stets die Hirnströme per EEG und ermittelten die Konzentration des Geschlechtshormons Progesteron. Zusätzlich berichteten die Frauen, wie sie sich im Verlauf des Monatszyklus fühlten und ob das Folgen für ihre Arbeit oder ihre Hobbys habe.

Die gesammelten Daten zeigen nach Angaben der Universität: Frauen reagieren in der Zeit kurz vor der Menstruation deutlich sensibler auf Bilder hochkalorischer Lebensmittel als in anderen Zyklusphasen. „Das Forschungsteam nimmt daher an, dass es Frauen mit niedrigen Progesteronspiegeln in der Zeit vor der Periode und mit höheren durch die Periode bedingten Beschwerden leichter fällt, ihre Aufmerksamkeit auf Essensreize zu lenken.“

Quelle: thwi.
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