Das sind die Erben des Bauhauses

Das „Vault House“ von Johnston Marklee steht am Strand in Oxnard in Kalifornien und führt vor, wie südlich-mexikanische Winde die starren Bauhaus-Formen in Bewegung bringen. Foto: Eric Staudenmaier

In diesem Jahr werden 100 Jahre Bauhaus gefeiert. Aber wo geht es weiter? Wo sind neue Allesumgestalter, Allemformgeber, die uns die Räume und die Dinge der Zukunft erfinden? In der Architektur muss man dorthin schauen, wohin die meisten Bauhaus- Architekten emigrierten: nach Amerika.

25.04.2019
Text: NIKLAS MAAK

SO-IL: Wenn Häuser atmen

Florian Idenburg überlegt einen Moment, als die Frage kommt: Was ihn, als jungen Architekten heute, hundert Jahre danach, am Bauhaus interessiert? Sehr viel! Und was? Tja. Also. Kleine Pause.

Draußen fegt der Wind eine Plastiktüte durch die Livingston Street, direkt vor die Tür des Büros von So-Il, eine kleine, hässliche Stahltür mit Glasscheibe übrigens, hinter der man keineswegs das interessanteste junge New Yorker Architekturbüro vermuten würde.

Eine Geschichte aus der aktuellen Ausgabe des Magazins der F.A.Z. „Frankfurter Allgemeine Quarterly“

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Das „Breathe“ von So-Il steht in Mailand und ist die Neuerfindung des Hauses aus dem Geist des Kleidens und Sichverkleidens: Nichts ist Mauer, alles ist Stoff. Foto: Laurian Ghinitou, courtesy of So-Il

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25.04.2019
Quelle: Frankfurter Allgemeine Quarterly