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FAZ plus ArtikelMöbeldesign in China

Sie kaufte Rolf Benz

Von Hendrik Ankenbrand
 - 12:21

In China gibt es Reiche, deren Wohnzimmer aussehen wie das Apartment des amerikanischen Präsidenten im New Yorker Trump-Tower: 1000 Quadratmeter Reizüberflutung in 18 Karat Gold. Die Kohleminenbesitzer aus dem Hinterland halten in solchen Palästen Hof. Baulöwen, die seit den neunziger Jahren einen Wolkenkratzer nach dem anderen im Land hochgezogen haben. Billigspielzeugproduzenten aus dem Süden. Und manchmal empfangen hier auch Parteikader, die noch nicht von der Anti-Korruptionskampagne des Staatspräsidenten verschluckt worden sind.

„Tuhao“ werden diese Neureichen in China genannt, das ist kein nettes Wort. Wenig hat es gemein mit dem Publikum, um das Minmin Xie wirbt, die für ihren Arbeitgeber aus der schönen Stadt Hangzhou an der chinesischen Ostküste gerade den deutschen Luxus-Möbelhersteller Rolf Benz gekauft hat.

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Quelle: F.A.Z. Magazin
Hendrik Ankenbrand
Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
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