FAZ plus ArtikelKopfbedeckung für heiße Tage

Was trägt man im Sommer auf dem Kopf?

Von Isabelle Braun
16.08.2022
, 06:20
Seit die Sonne auch in Westeuropa immer unbarmherziger vom Himmel knallt, schützen wir unser Haupthaar häufiger unter einer Kopfbedeckung. Welche trägt man wie? Von Baseball Cap bis Seidentuch - eine Stil-Kritik.
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Die Baseball Cap

Manche Accessoires scheiden die Geister. Die Base Cap andererseits, die das erste Mal im Jahr 1849 von den New York Knickerbockers während eines Baseballspiels getragen wurde und später als günstiger Werbeartikel auch abseits von Tennis- und Golfplatz populär wurde, vereint Generationen. In diesem Fall die bis 1995 geborenen Millennials und die Boomer (1955 bis 1964). Von Rappern über Reality-Stars bis zum bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder hat praktisch jeder und jede eine. Die Base Cap ist das Billy-Regal unter den Accessoires: unkompliziert, allgegenwärtig und macht ihren Job. Der Vorstadt-Papa trägt sie, um das lichter werdende Haupthaar zu verdecken („Dad Hat“). Die Jungen tragen sie vor allem als Statement, was ganz wörtlich gemeint ist, denn die Kappen werden geschmückt von eingestickten Lifestyle-Bekenntnissen („Negroni“), plakativen Logos („Balenciaga“) oder ironischen Antithesen zur Logomania („TÜV Süd“).

Auch gut, um . . . sich einmal wie ein Promi zu fühlen. Schwarze Sonnenbrille aufsetzen, Blick senken und telefonierend umhereilen.

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