Air Jordan 4 „Military Black“

Das Glück auf seiner Seite haben

Von Aylin Güler
05.08.2022
, 06:19
Der Air Jordan 4 ist ein Klassiker unter den Sneakern.
Michael Jordan spielte mit ihm seine beste Saison und machte ihn zur Legende. Auch jetzt, neu aufgelegt als „Military Black“, ist die Nachfrage nach dem Air Jordan 4 riesig. Die Kolumne Sneak around.
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Wie kommt man an so einen begehrten Schuh?

Der Air Jordan 4 „Military Black“ kam am 21. Mai 2022 auf den Markt. Während man über die offizielle Nike-App „SNKRS“ nur am Tag der Veröffentlichung das Kaufrecht gewinnen konnte, boten andere Sneaker-Händler, wie etwa Foot Locker, schon zuvor Online-Raffles an. Man konnte sich also einige Tage vor der Veröffentlichung in ein Raffle-Formular mit Versand- und Rechnungsadresse eintragen, die Zahlung von 190 Euro autorisieren lassen – und bis zum Tag der Veröffentlichung abwarten.

Meist folgt dann am Vormittag eine ernüchternde Mail im Stile von: „Du hattest dieses Mal leider kein Glück ...“ Nicht so bei mir. Das Glück war tatsächlich auf meiner Seite beim Foot-Locker-Raffle. Andere Jordan-Fans gingen leer aus und mussten sich auf dem Zweitmarkt, dem „Resell“, bedienen. Dort hat sich der Schuh inzwischen bei 350 bis 400 Euro eingependelt.

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Was macht den Sneaker optisch aus?

Der Air Jordan 4 „Military Black” hat eine klassische Farbblockkonstruktion in den Tönen Schwarz, Hellgrau und Weiß. Nicht fehlen darf der kleine Jumpman, der Mini-Michael-Jordan.

Welche Bedeutung hat der Air Jordan 4?

Der Air Jordan 4 wurde von dem namhaften Schuhdesigner Tinker Hatfield entworfen und erstmals 1989 auf den Markt gebracht. Er kostete 100 Dollar und war damit zu dieser Zeit einer der teuersten Basketballschuhe. Während der NBA-Saison 1988/89, in der Michael Jordan den Air Jordan 4 trug, hatte der amerikanische Basketballstar seine statistisch betrachtet beste Saison: mit durchschnittlich 32,5 Punkten, acht Rebounds und acht Assists.

Der Air Jordan 4 mag keine bahnbrechende neue Technologie in die Basketballschuhwelt eingeführt haben wie andere Air Jordans, aber alles, was er hatte, war funktional und ästhetisch ansprechend. Die Dynamik, welche die Air Jordans 1, 2 und 3 in die Schuhwelt gebracht hatten, wurde 1989 mit dem erfolgreichen Design des Air Jordan 4 fortgesetzt.

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Und heute ist er immer noch so beliebt?

Am Tag der Veröffentlichung im Mai führte der Schuh sogar zu einem Großeinsatz in der Hamburger Innenstadt: In der Schlange vor einem Sneakerladen kam es nach Angaben der Polizei zu einem heftigen Streit zwischen mehreren Jugendlichen. Der Grund: die limitierten Air Jordan 4 „Military Black“. Weil immer mehr Personen in den Streit hineingezogen wurden und die Lage immer unübersichtlicher wurde, entsandte die Hamburger Polizei zehn Streifenwagen. Nach Angaben eines Sprechers der Polizei blieb es allerdings zum Glück bei einem verbalen Disput.

Quelle: F.A.Z. Magazin
Autorenrporträt / Güler, Aylin
Aylin Güler
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