FAZ plus ArtikelNachhaltig investieren

Auf der Suche nach der grünen Rendite

Von Antonia Mannweiler
24.03.2022
, 14:27
Bei nachhaltigen Anlagen zählen auch der CO2-Fußabdruck, die Frauenquote oder der Wasserverbrauch.
Faire Gehälter, Schutz der Natur und Achtung der Menschenrechte: Nachhaltige Indizes und Fonds performen nicht zwingend schlechter als solche ohne diesen Fokus. Worauf Anleger achten sollten.
ANZEIGE

„Gier ist richtig. Gier funktioniert.“ Die Worte des Investmentbankers Gordon Gekko, gespielt von Michael Douglas im legendären Hollywood-Klassiker „Wall Street“, haben das Mantra des Geldverdienens an der Börse für viele Jahre geprägt: Cash ist alles, was zählt. In der goldenen Ära der Wall Street in den Achtzigern mag das gegolten haben. Heute weht jedoch ein anderer Wind in der Gesellschaft – und auch an der Börse. Nicht mehr mit der Entlassung von Mitarbeitern, verpesteter Umwelt oder schlechten Arbeitsbedingungen soll eine Rendite verdient werden, sondern mit fairen Gehältern, der Achtung von Menschenrechten und dem Schutz der Natur.

Das Gute boomt am Finanzmarkt. Die Nachfrage und das Angebot nach nachhaltigen Geldanlagen ist in den vergangenen Jahren explodiert: Green Bonds, grüne ETF, Mikrokredite und Impact Investing sind nur wenige Wortfetzen und Produkte, mit denen Sparer und Privatanleger mittlerweile beim Scrollen auf Twitter oder bei ihrem Bankberater konfrontiert werden. Das Versprechen der Industrie ist so simpel wie verlockend: Geld verdienen und dabei Gutes tun.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: Frankfurter Allgemeine Quarterly
  Zur Startseite
Lesermeinungen
Alle Leser-Kommentare
Verlagsangebot
Verlagsangebot
Gutscheinportal
Finden Sie die besten Angebote
Selection
Exklusives für Anspruchsvolle
Sprachkurs
Lernen Sie Französisch
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit im Unternehmen
Immobilienbewertung
Verkaufen Sie zum Höchstpreis
ANZEIGE