FAZ plus ArtikelNachhaltige Baustoffe

Lasst uns die Zukunft auf Kohl, Pilzen und Popcorn bauen!

Von Alex Bohn
17.02.2022
, 11:47
Gepresstes Seegras ist eine gute und sehr nachhaltige Alternative zu konventionellen Dämmstoffen.
Die Bau- und Gebäudebranche ist für annähernd vierzig Prozent aller CO2-Emissionen weltweit verantwortlich. Doch es gibt innovative und nachhaltige Alternativen zu klimaschädlichen Baumaterialien: fünf vielversprechende Ansätze.
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Wer am Mittelmeer Urlaub macht, kennt die braunen, borstigen Bälle, die der Wind oft vor sich hertreibt. Neptunbälle heißen sie und entstehen aus abgestorbenen Seegrasfasern, die durch die Wellenbewegungen zusammengepresst werden. Die Bälle sind mehr als ein kurioser Anblick, sie eignen sich nämlich als Dämmmaterial, das konventionellen Dämmstoffen wie erdölbasierten Polyurethanplatten oder Mineralwolle überlegen ist: In der Herstellung sind sie energieärmer, sie schaffen ein besseres Wohnklima und können am Ende ihres Lebens bedenkenlos kompostiert werden.

Das Dämmen mit Seegras ist nur eine von vielen Ideen, die die Baubranche nachhaltiger machen kann. Daran arbeiten ganz unterschiedliche Akteure, von Wissenschaftlern über große Firmen bis hin zu kleinen Unternehmern. Sie experimentieren mit Gemüseabfällen, Pflanzenfasern, Seegras, Hanf und sogar recyceltem CO2.

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Quarterly
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