FAZ plus ArtikelSoziale Minimalisten

Sind weniger Beziehungen besser?

Von Silke Weber
14.12.2021
, 11:16
Das soziale Umfeld entrümpeln, Klarheit schaffen: Beziehungsminimalisten suchen das Mehr im Weniger.
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Kontakte reduzieren, oberflächliche Bekanntschaften aussortieren, sich auf weniger Freunde konzentrieren: Dem Beziehungs-Overkill in den sozialen Medien setzen die sozialen Minimalisten eine neue Enthaltsamkeit entgegen, die glücklicher machen soll.
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„Ich bin lieber allein“, sagt Marwa Fatafta, „als in schlechter Gesellschaft.“ Ihre Freunde wählt sie sorgfältig aus. „Mir ist wichtig, dass sie liebenswert und aufrichtig sind und wir Spaß zusammen haben.“ Sie setze weder auf Status noch darauf, was ihre Freunde ihr so bieten könnten, sondern auf „wahrhaftige gegenseitige Liebe und Vertrauen“. Sie muss sich zu 100 Prozent wohlfühlen.

Fatafta ist Anfang 30 und lebt in Hamburg. Sie arbeitet als Aktivistin für digitale Rechte, setzt sich für das Recht auf Zugang zu Computern oder anderen elektronischen Geräten und Kommunikationsnetzwerken sowie für den Schutz der Daten von Menschen ein, die digitale Medien nutzen. Sie ist ständig in Videocalls, am Telefon, in den sozialen Medien, zudem Mitglied in zahlreichen Netzwerken. Marwa Fatafta kennt jede Menge Leute. Beruflich gesehen.

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Quelle: Frankfurter Allgemeine Quarterly
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