FAZ plus ArtikelSex ohne Beziehung

Warum „Freundschaft plus“ oft schiefgeht

Von Katja Gelinsky
Aktualisiert am 05.08.2020
 - 10:18
Nicht alle Jugendliche halten Ausschau nach einer ernsten Beziehung, auch eine Freundschaft plus ist für viele eine Alternative.zur Bildergalerie
Man mag sich, man hat Sex, man will keine Beziehung. Die Psychotherapeutin Harriet Salbach erklärt, warum „Freundschaft plus“ bei Jugendlichen so beliebt ist – und für viele dann doch nicht das Richtige.

Kommen die Kinder ins Teenageralter, taucht irgendwann der erste feste Freund oder die erste feste Freundin auf – so die klassische Elternerwartung. Aber „Freundschaft plus“? Das klingt wie das Superschnäppchen auf dem Beziehungsbasar. Worum geht es dabei?

Gemeint ist Freundschaft plus sexuelle Erfahrungen. Es handelt sich also um eine Beziehung von zweien, die befreundet sind und die irgendwann beschließen, auch ein sexuelles Verhältnis miteinander zu haben, allerdings ohne jede Verbindlichkeit. Die beiden verstehen sich also nicht als Paar und treten nach außen auch nicht so auf. Sie schmieden auch keine gemeinsamen Zukunftspläne. Derartige Beziehungen gab es früher auch schon, aber man hatte keine Bezeichnung dafür. Und es gab keine sozialen Medien, wo Beziehungsthemen ja ganz stark präsent sind.

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Quelle: F.A.S.
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