<iframe src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
Tech-Talk

Dem piepst es wohl

EIN KOMMENTAR Von Marco Dettweiler
 - 09:34

Alles piepst: die Papierpresse auf dem Wertstoffhof, der rückwärtsfahrende Abschleppwagen, das startende Gepäckband am Flughafen und die sich schließenden Türen des ICE. Das Piepsen ist eine Warnung: „Mensch, fass mich nicht an, mach dich vom Acker, sonst passiert ein Unglück.“

Wer die Warnung überhört, hat Pech gehabt. So wie wir neulich mit der sich schließenden Heckklappe eines Taxis. Während sich der Oberkörper Richtung Koffer neigte, der zuvor vom Fahrer hinterm Taxi abgestellt worden war, krachte die Kante der Heckklappe auf die Stirn, weil sie der Fahrer in dem Moment flugs nach unten zog. Zum Glück war es kein Lastwagen oder der ICE, so dass drei Stiche für die Wunde genügten. Wie wäre es mit Sensoren, welche die Maschinen aufhalten, die sich Menschen nähern, statt Piepsern, die Menschen aufhalten sollen, damit sie sich Maschinen nicht nähern? Die Welt wäre ruhiger, weniger hektisch.

Und eigentlich sollte es ganz ohne Piepser und Sensoren gehen. Die Heckklappe des Taxifahrers hatte nämlich weder das eine noch das andere. Achtsamkeit hätte gereicht. So bleibt der eilige Fahrer nur in schlechter Erinnerung: Bei dem piepst es wohl!

Quelle: F.A.S.
Marco Dettweiler
Redakteur in der Wirtschaft.
FacebookTwitter
  Zur Startseite
Ähnliche ThemenICE