FAZ plus ArtikelFire TV und Google Chromecast

Am Ende schauen alle das Gleiche

Von Marco Dettweiler
18.01.2021
, 15:37
Ohne Apps läuft auf Fernsehern wenig. Kleine Kisten rüsten jedes Gerät günstig für das Internet auf. Das neue Fire TV und Googles Chromecast im Test.

Die Welt der Smartphones ist überschaubar. Es gibt Geräte von Apple mit dem Betriebssystem iOS. Der Rest läuft auf Android. Bei Fernsehgeräten herrscht dagegen größere Vielfalt. Noch. Sony und Philips setzen auf ein für TV-Geräte angepasstes Android, Produkte von LG laufen auf WebOS, Panasonic hat sein Firefox OS, und Marktführer Samsung installiert auf seinen Geräten Tizen. Allzu viel falsch machen kann man bei der Kaufentscheidung nicht. Die meisten Hersteller haben den smarten Bereich ihrer Fernsehgeräte mittlerweile im Griff.

Dennoch bieten Unternehmen wie Apple, Google und Amazon weiterhin sogenannte Settop-Boxen an, die den gleichen Zweck erfüllen. Sie machen das Fernsehgerät internetfähig und bieten auf ihren Betriebssystemen Apps für Streaming- und Musikdienste oder Mediatheken an. Zugang zum Gerät finden sie über den HDMI-Eingang, Internetdaten empfangen und senden sie über W-Lan. Auch wenn es trivial klingt, sollte dennoch erwähnt sein, dass aus der kleinen Kiste ein Stromkabel läuft, das in einer Steckdose ihr Ende finden muss. Dann sieht manche Wandkonstruktion nicht mehr so elegant aus, weil ein weiteres Kabel seinen Weg sucht, und das ist für uns ein Grund, das Betriebssystem des Fernsehers zu nutzen.

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Aktualisierung des Betriebssystems Tizen

Als der Artikel in der Sonntagszeitung erschienen war, gab es folgenden Tweet:

„Marco @dettweiler schreibt in der FAS nach Test v Chromecast u FireTV, dass er lieber beim Samsung-Betriebssystem bleibt. Allerdings: Gerade Samsung arbeitet stark m geplanter Obsolenz. Keine Updates mehr f einen Smart TV älter als 4 Jahre. So schauen doch nicht alle das Gleiche.“

Wir haben daraufhin bei Samsung angefragt und folgende Antwort erhalten:

„Samsung stattet seine Smart TVs seit Jahren mit dem eigenen Betriebssystem Tizen aus. Updates dieses Betriebssystems sind zeitlich nicht pauschal begrenzt. Ältere Tizen-Generationen werden weiterhin aktualisiert, um beispielsweise Sicherheitslücken zu schließen oder Fehlfunktionen zu beheben.“

Also schauen doch alle das Gleiche.

Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Dettweiler, Marco
Marco Dettweiler
Redakteur in der Wirtschaft.
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