FAZ plus ArtikelApple iPad Mini im Test

Da geht noch was

Von Michael Spehr
05.10.2021
, 15:23
In einer Hand: iPad mini
Apple modernisiert das iPad Mini. Aber leider nicht so konsequent wie möglich. Es ist kein Tablet für jedermann.
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Das iPad mini gilt unter Apple-Fans als Nischenprodukt. Es ist zu klein fürs produktive Arbeiten, heißt es, man sieht zu wenig. Nun wurde es überarbeitet und nimmt der Kritik einigen Wind aus den Segeln. Apple hat nämlich den breiten schwarzen Trauerrand rund um die Anzeige reduziert, den Home-Button gestrichen und den biometrischen Fingerabdruckscanner in den Ein- und Ausschalter verlegt. So wartet das Minitablet der sechsten Generation in nahezu identischer Größe mit einer 8,3-Zoll-Anzeige auf, der Vorgänger brachte es auf 7,9 Zoll. Das Alugehäuse mit abgerundeten Ecken schaut jetzt wie ein iPad Pro oder iPad Air aus, das Kleine bekommt also die Optik der großen Brüder.

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Doch ist damit die Frage, ob das Mini ein ernstzunehmender Rivale der 10-Zoll-Geschwister ist, nicht beantwortet. Es dreht sich wirklich alles um die Bauform und die Anzeige. Ein kleines Tablet nimmt man eher mit, es ist mit einer Grundfläche von 20 x 13,5 Zentimeter und einem Gewicht von etwas weniger als 300 Gramm gut mit einer Hand zu halten und empfiehlt sich damit insbesondere als E-Book-Reader. Ein iPad Air oder ein 11-Zoll-Pro mit um die 450 Gramm sind als Lesegerät fürs Sofa deutlich schwerer und das Halten ermüdet schnell.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Spehr, Michael (misp.)
Michael Spehr
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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