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Manager für Medikamente

Von Michael Spehr
14.06.2021
, 21:08
Das Smartphone erinnert an die pünktliche Einnahme von Medikamenten. Was die Apps können und was man beachten muss.

Dass Senioren ein Smartphone verwenden, ist inzwischen gang und gäbe. So liegt es nahe, das Gerät auch für eine Aufgabe einzusetzen, die kompliziert sein kann: die Überwachung der Medikamenteneinnahme. Wer nur eine Tablette am Tag schluckt, hat es gut. Chronisch Kranke benötigen bisweilen Dutzende von Arzneien. Das falsche Medikament, die falsche Dosis und Wechselwirkungen mit anderen Arzneien sind eine der häufigsten Ursachen für Notaufnahmen im Krankenhaus. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte schätzt, dass jede zehnte auf Arzneimittel-Nebenwirkungen zurückzuführen ist.

Smartphone-Apps zur Medikamenteneinnahme können so gesehen hilfreich sein. Sie geben Hinweise zur pünktlichen Einnahme, man hakt diese ab, sodass die Frage, ob man die Tablette bereits genommen hat oder nicht, auch später am Tag eindeutig zu beantworten ist. Ferner speichern sie Medikationspläne, man erfasst also einmalig, wann welche Tablette zu nehmen ist, wann man mit der Einnahme begonnen hat und wann das Medikament abgesetzt wurde. Auf diese Weise erhält man eine Medikationshistorie.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Spehr, Michael (misp.)
Michael Spehr
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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