Dock für das Apple iPad Pro

Wuchtiger Kabelkiller

Von Michael Spehr
29.06.2021
, 15:00
Kein PC: Rechts im Bild das Kensington Studio Dock fürs iPad Pro mit vielen Optionen
Kensington bringt ein Dock fürs iPad Pro. Damit gelingt der Anschluss von Peripherie, aber es gibt einen Nachteil.

Wer die irre Rechenleistung des neuen iPad Pro mit M1-Prozessor wirklich benötigt, arbeitet vermutlich beruflich mit dem Apple-Tablet. Fürs Lesen im Internet oder die schnelle E-Mail ist ein gewöhnliches iPad allemal ausreichend und natürlich günstiger. Profis, die fürs Zeichnen, Komponieren oder für die Videobearbeitung viel Leistung suchen und brauchen, stoßen mit dem iPad Pro auf ein Problem: Es hat nur den einen USB-Typ-C-Anschluss zur Anbindung von Peripherie.

Ein Dock muss also her, und eine besonders schöne Lösung ist das Studio Dock von Kensington, das wir einige Zeit ausprobiert haben. Es ist in zwei Bauformen erhältlich. Einmal für das iPad Pro mit 11-Zoll-Bildschirm und das iPad Air und zum anderen für das iPad Pro mit 12,9-Zoll-Display. Der Preis von 380 oder 400 Euro ist gepfeffert, aber man bekommt eine grundsolide Halterung für das Tablet und Anschlüsse en masse.

Einmal USB Typ C mitsamt Ladefunktion, dazu eine Gigabit-Ethernet-Buchse und drei USB-A-Anschlüsse. Das Videosignal des iPad kann mit einer HDMI-Buchse in Normalgröße kinderleicht an einen externen Monitor weitergegeben werden, und wenn der Fotograf seine Fotos aufs Tablet holen will, nimmt er das seitlich angebrachte SD-Kartenlesegerät.

Mit der Audio-Klinkenbuchse gelingt die Anbindung von Mikrofon und Kopfhörer. Auf diese Weise sieht der iPad-Arbeitsplatz halbwegs aufgeräumt aus, und wenn der Profi mit anderen Apple-Produkten ar­beitet, darf er sich über eine induktive Ladestation im Fuß des Docks freuen. Hier lassen sich die Ohrenstöpsel Airpods oder ein iPhone kabellos mit frischem Strom be­füllen. Als Zubehör kommt demnächst noch eine Ladeeinheit für die Apple Watch, die seitlich angesteckt wird.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Spehr, Michael (misp.)
Michael Spehr
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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