FAZ plus ArtikelTastatursets im Vergleichstest

Da beißt die Maus keinen Faden ab

Von Michael Spehr
26.10.2020
, 10:45
Nicht nur Büroarbeiter haben täglich Tastaturen unter den Fingern. Vielschreiber benötigen eine andere Tastatur als Computerspieler. Wir haben drei Sets aus Tastatur und Maus fürs Homeoffice ausprobiert.

Was man am häufigsten und längsten unter den Fingern hat: Für Büroarbeiter ist es die Tastatur des Rechners, die viel aushalten und viel geben muss. Vielschreiber benötigen eine andere Tastatur als Computerspieler. Wir widmen uns Ersteren, den Menschen, die lange und intensiv vor ihrem Eingabegerät sitzen und vielleicht mit zehn Fingern auch schnell schreiben können und wollen. Die deutsche Arbeitsstättenverordnung hat einige Grundregeln nach dem Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse aufgestellt, und demnach soll die Tastatur vom Bildschirmgerät getrennt und neigbar sein. Eine zu hohe Tastatur zwingt zu einer unnatürlichen Abwinklung der Hände, Klappfüße sind also weniger angesagt. Es muss ferner eine Arbeitsfläche vor der Tastatur zum Auflegen der Hände geben, und die Oberfläche der Tasten soll reflexionsarm sein, mit deutlich vom Untergrund abgehobener Beschriftung. Wir haben drei Sets aus Tastatur und Maus ausprobiert.

Microsoft hat seit Jahr und Tag interessante Tastaturen im Angebot. Unvergessen bleibt das Modern Keyboard mit biometrischem Fingerabdruckscanner, das leider nicht mehr erhältlich ist. Die eigenständige Designsprache der hauseigenen Notebooks findet sich auch bei den Eingabegeräten wieder. Wir haben das Designer Bluetooth Desktop für 100 Euro ausprobiert, bestehend aus Tastatur und Maus. Beide werden allein mit Bluetooth an den Rechner angebunden, was den Vorteil hat, dass sie auch Smartphones und Tablets bedienen können. Allerdings fehlt hier eine Umschaltfunktion für mehrere angebundene Geräte, wie sie etwa Logitech anbietet. Das heißt: Man muss jeweils Bluetooth neu koppeln. Ein weiterer Nachteil von Bluetooth liegt darin, dass die Anbindung nicht immer so zuverlässig funktioniert wie jene proprietären Lösungen, die abermals Logitech und andere anbieten. In der praktischen Erprobung gab es dann tatsächlich gelegentlich Aussetzer.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Spehr, Michael (misp.)
Michael Spehr
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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