FAZ plus ArtikelFahrradnavigation von Bosch

Und führe mich nicht in die Irre

Von Hans-Heinrich Pardey
10.07.2021
, 08:07
Hochformat: Die neue Generation blickt aufrecht voraus
3000 Kilometer unterwegs: Wie die beiden neuen Bordcomputer von Bosch das Elektrorad navigieren. Es lohnt der Blick auf die Unterschiede.

Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Bordcomputern, die Bosch neu zur Saison 2021 eingeführt hat, ist neben der Größe die Rolle ihrer Konnektivität. Das kleinere Gerät namens Kiox braucht zum Navigieren die Verbindung zu einem Smartphone. Das größere Nyon kann zwar auch mit dem Smartphone verbunden werden, arbeitet als Navigationsgerät aber auch ganz selbständig. Beide Geräte sind darüber hinaus das Cockpit mit Multifunktionsanzeige für ein Elektrofahrrad mit Bosch-Antrieb.

Um es kurz zu sagen: Mit dem Kiox (rund 190 Euro), das etwa 500 Kilometer lang mit einem Mountainbike ausprobiert wurde, war nicht recht warm zu werden. Das ist allerdings ein persönliches, von der mehrjährigen Erfahrung mit dem Nyon geprägtes Urteil. Das Kiox hat die Vorzüge der Kompaktkeit und des geringen Gewichts für sich. Trotzdem lässt es sich gut ablesen, erfüllt seine Aufgaben als Bedienungsoberfläche des Antriebs und führt seinen Fahrer mit stark stilisierter Darstellung zuverlässig - so lange, wie das Telefon in der Trikottasche weiß, wo es ist. Gerät man in eine Abschattung, ist es mit dem Navigiertwerden aus. Wenn Display und Smartphone danach wieder zügigst Kontakt zueinander aufnähmen, wäre das weniger tragisch. Aber genau daran haperte es etliche von Malen.

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