FAZ plus ArtikeliPhone 12 Max Pro im Test

Das Fotografen-iPhone

Von Michael Spehr
Aktualisiert am 13.11.2020
 - 14:37
Das 12 Pro Max von Apple
Das riesige iPhone 12 Pro Max mit pfiffiger Kameratechnik: Wie gut ist der stabilisierte Bildsensor gegen Verwacklungen? Wir gehen für erste Probeaufnahmen in den Keller.

Zum Fotografieren geht es in den Keller. Nicht etwa, dass dort besonders wertvolle Motive auf künstlerische Umsetzung warteten. Wir haben das Spitzenmodell der neuen iPhones 12 dabei, das 12 Pro Max, und es soll mit einer innovativen Technik besonders gute Aufnahmen bei wenig Licht schießen. Dazu ist der Keller das optimale Experimentiergelände. Es ist dunkel, nur an einer Stelle fällt etwas Licht in den Raum. Wir fotografieren aus der Hand heraus einen grauen Pappkarton mit Warnhinweisen zum Transport. Neben dem Pro Max im Einsatz: Das Top-iPhone des Jahres 2019, das 11 Pro Max. Sodann das 12 Pro und als weiterer Sparringspartner ein Huawei P40 Pro.

Alle vier Aufnahmen haben eins gemeinsam: Sie zeigen den dunklen Keller heller als er tatsächlich ist. Das liegt an der langen Belichtungszeit. Die drei iPhones genehmigen sich jeweils drei Sekunden. Das Huawei nimmt sich etwas mehr Zeit. Während die iPhone-Fotos bei flüchtiger Betrachtung kaum Unterschiede zeigen, ist das Huawei-Bild anders: Feinkörnige Strukturen, bedingt durch zu wenig Licht, werden per Software weg- und glattgerechnet. Das sieht etwas gefälliger, aber auch künstlicher aus. Aber es geht ja hier nicht um Huawei.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Spehr, Michael (misp.)
Michael Spehr
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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