FAZ plus ArtikelNavi-Apps im Vergleichstest

Mit GPS und Schwarmintelligenz

Von Michael Spehr
15.04.2021
, 10:32
Im Wald verirrt und kein Mobilfunknetz erreichbar: Navi-Apps für Wanderer und Radfahrer können eine große Hilfe sein. Sie finden sogar optimale Wege für unterschiedliche Fortbewegungsarten.

Dass man in den Zeiten von Corona keine Wander- oder Radler-App zur Navigation benötigt, weil ja ohnehin draußen alles so überfüllt ist, dass man immer jemand nach der richtigen Richtung fragen kann, mag sein. Das gilt für den Rheingau und andere populäre Ausflugsziele, aber schon im Hintertaunus kann man stundenlang laufen, ohne auch nur einem einzigen Menschen zu begegnen. Zudem nimmt mancher Waldweg einen Verlauf, mit dem man nicht gerechnet hat.

Dummerweise ist nicht nur dort Deutschland das Land der Funklöcher. Apples Karten und Google Maps auf dem Smartphone halten die Landkarte nicht automatisch vorrätig, sondern holen sie meist über den Mobilfunk ins Gerät. Google Maps beherrscht „Offlinekarten“ für bestimmte Regionen, aber man muss sie vorab laden. Zudem haben beide Apps das grundlegende Problem, dass sie bei fehlender Funkversorgung ihrem internen Zwischenspeicher zu viel vertrauen, also oft eine falsche Position oder falsche Richtung anzeigen. Ganz davon abgesehen, dass viele kleine Wege nicht verzeichnet sind. Kurzum: Auf die Bordmittel des Handys sollte sich der Radler, Läufer oder Wanderer in unbekanntem Terrain nicht verlassen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Spehr, Michael (misp.)
Michael Spehr
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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