FAZ plus ArtikelStereoanlage im Test

Der Subwoofer ist der Star

Von Marco Dettweiler
10.03.2021
, 10:16
Der Subwoofer ist für viele noch ein unbekanntes Wesen. Bei Cabasse fristet er nun kein Schattendasein mehr. Er wird zum Star und Zentrum der Stereoanlage.

Der Subwoofer ist eine dunkle Gestalt. Er steht meist in der Ecke, grummelt vor sich hin und trägt Schwarz. Tiefe Töne sind sein Metier. Die Nachbarn kennen und hassen ihn. Weil er alle Frequenzen, die sich um die 100 Hertz tummeln, mit solcher Kraft und Hub weitergeben kann, dass die Schallwellen vor dem Mauerwerk nicht haltmachen. Meist ignorieren ihn Musikhörer, wenn sie sich ihre Stereoanlage zusammenstellen, und Heimcineasten sichern sich seine Dienste, damit es im Wohnzimmer ordentlich kracht und scheppert, wenn im Film die Fetzen fliegen.

Cabasse stellt mit The Pearl Sub das Konzept des Subwoofers nun auf den Kopf. Er tritt als ein strahlender und hübscher Geselle auf. Die Franzosen machen ihn zum Star. In ihm steckt nicht nur ein Verstärker mit bis zu 2000 Watt, der die 25 Zentimeter große Membran bewegt. Zwei Endstufen mit bis zu 600 Watt stehen zur Verfügung, um an ihm passive Boxen zu betreiben. Mehr als den aktiven Subwoofer und Boxen braucht man nicht. Denn The Pearl Sub hat einen Netzwerkspieler integriert, der digitale Quellen verwaltet. Über die App spielt er die Musik von Streamingdiensten wie Spotify, Qobuz oder Deezer ab. Auch greift sie auf Musik zu, die auf einer Netzwerkfestplatte liegt. Digitalen Eingang finden Dateien, die auf einem USB-Stick gespeichert sind, ebenso wie über den optischen Eingang, an dem etwa ein CD-Spieler hängen könnte.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Dettweiler, Marco
Marco Dettweiler
Redakteur in der Wirtschaft.
FacebookTwitter
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot