FAZ plus ArtikelPlug-in-Hybrid-Autos

Das Beste aus zwei Welten?

Von Boris Schmidt und Lukas Weber
09.06.2021
, 08:54
Hybrid-Technologie als Auslaufmodell? Der letzte produzierte BMW i8 lief 2020 vom Band.
Mehr als hundert verschiedene Hybrid-Fahrzeuge sind in Deutschland im Angebot. Sie können ein Kompromiss sein, denn auch sie kommen bald weit. Für wen sich der Kauf eines solchen Modells lohnt.

Hybride sind seltsame Lebewesen. Die Nachkommen zweier unterschiedlicher Arten können die vorteilhaften Eigenschaften der Eltern vereinen, bekanntester Vertreter dürfte das Maultier sein – stark wie ein Pferd und zäh wie ein Esel, aber es gibt auch Mischungen wie die aus Tiger und Löwe, deren Sinn sich nicht erschließt. In der Landwirtschaft helfen sie, den Ertrag zu steigern. Der Nachteil: Zuweilen werden die unerwünschten Eigenschaften kombiniert, und in der Regel können sich Hybride nicht fortpflanzen.

Die mangelnde Fruchtbarkeit freut die Anbieter von Pflanzensamen, dürfte für die automobilen Hybride aber keine entscheidende Rolle spielen. Die Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor ist bei den Käufern beliebt, auch wegen der staatlichen Förderung für bestimmte Modelle, und zugleich heftig in der Kritik. Dabei geht es um solche, die wie reine Elektroautos an der Steckdose aufgeladen werden und nach Norm eine Mindeststrecke von 40 Kilometern elektrisch fahren können, deshalb kommen sie in den Genuss staatlicher Förderung. Ihre Verkaufszahlen in Deutschland übertreffen inzwischen die der reinen Elektroautos, obwohl die Subvention niedriger ist.

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Quelle: F.A.Z.
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Boris Schmidt
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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Lukas Weber
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