Strom Utility Vehicle

VW bringt das elektrische SUV ID 4 zum Jahresende

Von Holger Appel
23.09.2020
, 18:49
Volkswagen präsentiert den ID 4.
Mit dem ID 4 präsentiert Volkswagen ein Elektroauto als „emotionalen Allrounder“. Mit ihm sind im Alltag etwa 400 Kilometer zu erreichen, außerdem eignet er sich auch für leichtes Gelände.
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Setzt sich der Trend zu SUV fort, wird Volkswagen mit seinem zweiten Elektroauto vermutlich mehr Erfolg haben als mit seinem ersten. Nach dem in der Golf-Klasse antretenden ID 3 zeigen die Wolfsburger jetzt den ID 4, den sie als emotionalen Allrounder anpreisen.

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Das ist auch geographisch gemeint, der ID 4 soll über die Grenzen Europas hinaus Kunden in aller Welt erobern. Der Akku speichert bis zu 77 kWh Energie netto, woraus sich nach der jüngsten WLTP-Norm bis zu 520 Kilometer Reichweite ergeben sollen. Wer im Alltag 350 bis vielleicht 400 Kilometer annimmt, ist auf der sicheren Seite. Die an der Hinterachse arbeitende Elektromaschine liefert 204 PS. Damit ist eine konzepttypisch flinke Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden möglich. Die Höchstgeschwindigkeit wird zur Schonung der Batterie bei 160 km/h abgeregelt.

Geladen wird zuhause wie üblich quälend langsam an der Haushaltssteckdose, erträglicher an der unbedingt ratsamen Wallbox. Unterwegs nimmt der ID 4 an Schnellladestaionen bis zu 125 kW auf, das geht in Ordnung. Man sollte auf Strecken jenseits von 300 Kilometern Länge 40 Minuten Pause zum Laden einplanen.

Dank guter Traktion des Heckantriebs und 21 Zentimeter Bodenfreiheit eigne sich der ID 4 auch für Ausflüge in leichtes Gelände, meint VW. Es reichte ja schon, er käme zur Skihütte hoch. Der 4,58 Meter lange ID 4 nutzt die Architektur des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB), das Raumgefühl ist entsprechend luftig.

Der Gepäckraum fasst je nach Stellung der Rücksitzlehnen 543 bis 1575 Liter. Zum Angebot gehören eine elektrische Heckklappe, Dachreling und Anhängevorrichtung. Der ID 4 kommt Ende des Jahres auf den Markt. Die Einführungseditionen sind saftig bepreist, Volkswagen fordert je nach Ausstattung 50.000 oder 60.000 Euro. Erreichbarere Varianten werden folgen.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Appel, Frank-Holger (hap.)
Holger Appel
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.
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