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Autopreise der IAA

Schnell, schick und ziemlich teuer

Von Tobias Dinkelborg
 - 16:34
BMW versucht auf der IAA mit dem schwärzesten aller Autos zu punkten. zur Bildergalerie

Der Reflex ist meistens der gleiche: Es dauert nur den Bruchteil einer Sekunde, bis die Besucher ihr Smartphone zücken. Kaum einer, der die drei Lamborghini auf der IAA zum ersten Mal sieht, geht an ihnen vorbei, ohne ein Erinnerungsfoto zu schießen. Mancher Passant schaltet über einen Video-Anruf sogar den besten Freund hinzu, um ihn auch in den Genuss des Anblicks kommen zu lassen.

Auf 140 Quadratmetern stehen die Sportwagen des italienischen Herstellers – umgeben von halbhohen Glasscheiben, die den normalen Besucher von den imposanten Autos trennen. Ein großer, blauer „Super Sport Utility Vehicle“, daneben ein rotes Cabriolet. Und ganz vorne eFasin mattgrüner Sportwagen. Das Modell ist nagelneu, wurde nur 63 Mal gefertigt und kostet zwei Millionen Euro.

Ausgewählte Gäste gehen auf Tuchfühlung

Die Faszination ist riesig. Vornehmlich junge Männer – aber nicht nur sie – bleiben vor den drei Autos stehen. Einige lehnen sich mit beiden Armen auf die obere Kante der Scheiben, starren die Wägen mehrere Sekunden lang an. Ohne ein Wort zu sprechen, ohne sich zu regen. Auf Tuchfühlung mit den Ausstellungsstücken darf nur ein ausgewähltes Publikum gehen – geladene Gäste. Ihnen ist es gestattet, sich in die Autos zu setzen, sie zu berühren oder nur wenige Zentimeter davor für einen Schnappschuss zu posieren.

Die Reaktionen der Besucher sind unterschiedlich. Eine junge Frau, die in einer Gruppe an dem kleinen Areal vorbeigeht, ruft abfällig: „Die haben ja nur drei Autos da stehen.“ Ein Mann mit Hornbrille allerdings sagt zu seiner Begleitung: „Vom Design her ist das ziemlich cool.“

Porsche hingegen präsentiert sich volksnäher, lässt jedermann an seine Ausstellungsstücke und begeistert sämtliche Altersklassen. Der kleine Junge auf dem Beifahrersitz eines knallgelben Sportwagens bekommt das Strahlen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Und der Mann neben ihm auf dem Fahrersitz wackelt hingebungsvoll mit seinem ganzen Körper – so, als lenke er das schicke Auto über eine hügelige Straße. Während der Besitz eines solchen Wagens für viele utopisch ist, hat sich ein Besucher den Traum erfüllt. In seiner Garage steht ein Porsche. „Der ist aber nicht mehr so sauber wie dieser“, sagt er und deutet auf das gelbe Exponat.

Quelle: F.A.Z.
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