FAZ plus ArtikelMit Zelt auf dem Defender

Dem Auto aufs Dach gestiegen

Von Lukas Weber
Aktualisiert am 12.11.2020
 - 09:46
Grüner Traum. Mit Defender und Zelt lässt es sich eine Weile aushalten.
Ein Zelt auf dem Autodach ist die mobilste Version des Campens. Aber auch eine spartanische Form. Wir haben die Gelegenheit ergriffen und einen Selbstversuch gemacht.

Manchmal bietet sich durch Zufall eine Gelegenheit, die ein neugieriger Mensch beim Schopfe packen sollte. „Leute, wollt ihr mal den neuen Defender mit einem Dachzelt ausprobieren?“ Wir wollen. Camping ist angesagt, und weil’s derzeit jeder macht, unterbrochen nur durch ein paar kalte Wochen bis zum Frühjahr, liegt der Gedanke nahe, es etwas abseits der gewohnten Plätze zu versuchen. Also in Lagen, wo es schön ist, man aber mit einem normalen Auto nicht hinkommt und mit einem Wohnmobil oder Anhänger schon gar nicht, deshalb campt man dort allein. Das ist die Theorie, in der Praxis sind solche Stellen in Deutschland schwer zu finden, falls überhaupt. Vielleicht reicht es manchem, dass er könnte, wenn er dürfte, oder das nächste Ziel ist jenseits des Polarkreises.

Zum Ausprobieren, was eine solche Kombination bietet, reicht uns die abseits gelegene Pferdeweide, wo sich ansonsten Fuchs und Reh gute Nacht sagen und wir den Zelt-Defender als Hochsitz nutzen wollen. Das Auto wurde im Sommer als Mietfahrzeug angeboten, es hat auch sinnvolle Ausrüstung wie eine Kühlbox und Klappmöbel drin, alles in Spezial-Land-Rover-Ausführung. Für ein Dachzelt taugt natürlich auch so gut wie jedes andere Auto mit Gepäckträger, wenn die dynamische Dachlast für mindestens 64 Kilo reicht und die statische für zwei Leute, die sich im Schlaf hin und her wälzen. Der Defender ist da mit 168 und 300 Kilo auf der sicheren Seite.

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Quelle: F.A.S.
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Lukas Weber
Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.
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