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FAZ plus ArtikelElektroautos aus China

Strom aus Schanghai

Von Thomas Geiger und Holger Appel
 - 17:21
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Sie haben uns das Blaue vom Himmel versprochen. Und natürlich haben auch William Li, Jack Cheng und Lihong Qin den Mund ein bisschen voll genommen und ihren Zeitplan dehnen müssen. Doch anders als so viele andere Start-ups aus China hat die vor drei Jahren gegründete und auf 9000 Mitarbeiter gewachsene Firma Nio geliefert, deren Namen übersetzt für strahlend blauen Himmel über einer heilen Welt steht. Die ersten 16 000 elektrischen Geländewagen vom Typ ES 8 sind auf der Straße. Und nur ein Jahr nach dem Start schicken die Chinesen jetzt den ES 6 hinterher.

Mit seinen 4,85 Metern etwa so lang wie ein Mercedes EQC, ist er nicht nur sportlicher gezeichnet als der ES 8 und entsprechend engagierter unterwegs, sondern auch eine Nummer kleiner und kostet entsprechend weniger: 358 000 RMB, umgerechnet etwa 47 500 Euro. Im Juni beginnt die Auslieferung. Dafür gibt es einen frisch, aber keineswegs futuristisch gezeichneten Geländewagen mit Eckdaten, die auf Augenhöhe mit der westlichen Konkurrenz vom Schlage eines Audi E-Tron oder Mercedes EQC sind: Die beiden Elektromotoren leisten bis zu 400 kW und 725 Nm. Sie katapultieren den Wagen trotz seiner 2,3 Tonnen in 4,7 Sekunden auf Tempo 100, und Technikchef Daniello Teobaldi lässt den ES 6 bis 200 km/h laufen. Mercedes oder Audi machen bei 180 km/h Schluss.

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Quelle: F.A.S.
Holger Appel
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.
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