FAZ plus ArtikelVisionen von BMW und Volvo

Der Traum vom Liegen

Von Holger Appel und Johannes Winterhagen
20.09.2018
, 13:57
Bisschen abgehoben ist das schon: BMW fliegt den iNext zum Zwecke der Präsentation mit einer Boeing 777 der Lufthansa Cargo einmal um die Welt.
Blicken Autohersteller voraus, sehen sie Elektromobile mit Lounge-Atmosphäre. Unsere Autoren haben sich die Ideen von BMW und Volvo angesehen und wissen nun, woran getüftelt wird und wann die rollenden Hotels kommen werden.
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Gefeiert als Pionier wird ständig Tesla, dabei gebührt die Ehre doch wohl eher BMW. Die Bayern haben 2013 mit ihrem skurrilen i3 das Tor aufgestoßen in eine Zukunft der Elektromobilität, nur leider ist ihnen dann die Reichweite ausgegangen. Von einem Folgemodell ist keine Rede, und wenn alsbald die gehobene Gesellschaft von Jaguar über Audi bis Mercedes-Benz mit ihren Elektroautos für Besserverdiener auf den Markt kommen, glänzt BMW durch Abwesenheit.

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Aber 2021 ist Schluss mit der Zurückhaltung, dann erscheint im stattlichen 5-Meter-Format ein SUV, das noch auf den Namen iNext hört und außen schon sehr seriennah aussieht, wie versichert wird. Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich glaubt an elektrische Fortbewegung (eher früher) und an autonomes Fahren (eher später), vor allem aber daran, dass ein BMW immer ein BMW bleiben muss. Abregeln um 180 km/h wie die Konkurrenz kommt deshalb nicht in Frage. „Ich würde mir solch ein Auto nicht kaufen, wenn es nicht schneller als 200 km/h fahren kann“, sagt er im Gespräch mit dieser Zeitung.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Appel, Frank-Holger (hap.)
Holger Appel
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.
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