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Hyundai i30 Fastback N

Hinten geht’s ab

Von Martina Göres
 - 15:58

Mit dem i30 N hat Hyundai im Herbst 2017 einen Überraschungscoup gelandet. Der koreanische Golf GTI verschaffte sich schnell in der automobilen Fachwelt Respekt. Jetzt unterfüttert der i30 Fastback N als 4,46 Meter lange, viertürige Coupé-Version das Programm. Die abfallende, in ein eigenständiges, ansehnliches Heck mündende Dachlinie kostet im Fond nicht allzu viel Kopffreiheit, das Gepäckvolumen mit 450 bis 1351 Liter ist ordentlich.

Wie im i30 N werden zwei Motorvarianten angeboten. Der Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner leistet 250 oder 275 PS, jeweils bei 6000 Umdrehungen in der Minute. Mehr als 95 Prozent der Käufer des i30 N in Deutschland entscheiden sich für die schärfere Version. Das hat Hyundai selbst überrascht.

Der Basispreis beträgt 31 100 Euro. Die flinke Coupé-Variante kostet also 600 Euro mehr als der i30 N. Für den i30 Fastback N Performance werden mindestens 33 600 Euro fällig. Frontantrieb und ein knackig-kurz gestuftes Sechsgangschaltgetriebe sind wie das Sportfahrwerk mit adaptiven Dämpfern obligatorisch, der Performance verfügt zudem über ein elektronisch geregeltes Sperrdifferential und eine Sportabgasanlage mit variabler Klappensteuerung.

Das maximale Drehmoment von 353 Newtonmeter liegt in einem breiten Drehzahlband zwischen 1450 und 4000, bei der 275 PS-Version sogar bis 4700 Umdrehungen an. Wer will, treibt den rund 1,5 Tonnen schweren Fünfsitzer binnen 6,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h; mit 25 PS weniger unter der Haube dauert der Vorgang 0,3 Sekündchen länger. Die Höchstgeschwindigkeit ist für beide Leistungsstufen auf 250 km/h begrenzt. Es ist beachtlich, wie der Fastback N vorwärtsstürmt, ohne dass die Leistung zu sehr an der präzisen Lenkung zerrt. Der Hyundai klebt förmlich auf der Straße und giert nach Kurven. Fünf verschiedene Fahrmodi sind über zwei Tasten links und rechts des griffigen Volants anwählbar.

Mit komfortablerer Dämpfung und zivilerer Akustik lässt sich dann auch gemütlich auf Landstraße und Autobahn bummeln, was eine Annäherung an den Normverbrauch, der mit 7,7 und 7,8 Liter auf 100 Kilometer angegeben ist, in greifbarere Nähe rückt.

Quelle: F.A.Z.
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